Rezepte für Ihre Adventsküche
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 7. Dezember 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Heute habe ich Ihnen wieder ein leckeres Rezept mitgebracht, das sich auch als Geschenk eignet. Bevor ich Ihnen dieses verrate, will ich Ihnen kurz noch Antwort auf Ihre Fragen zum Rezept vom rohen Ingwer-Chutney geben. Im Rezept habe ich angegeben: 2 Ingwerwurzeln, und genauso ist es auch gemeint. Verwenden Sie 2 ganze Wurzeln und nicht nur zwei Ärmchen. Schmecken Sie die Mischung ab und würzen Sie gegebenenfalls noch nach. Wenn Sie keine Zitronenschale mögen, reduzieren Sie den Anteil etwas.
Das Chutney essen wir gern zu einer französischen Käseplatte. Es schmeckt aber auch zu einer kräftigen italienischen Salami, zu Kurzgebratenem und Gegrilltem sowie zu gebratenem oder paniertem Fischfilet und zu einer Gemüseplatte.
Diese Zitronen essen die Italiener gern zu gegrilltem Fleisch und Fisch. Dazu wird das Fruchtfleisch aus der Schale gelöst. Auf die gleiche Weise können Sie auch Orangen einlegen:
Eingelegte Zitronen auf italienische Art
Das brauchen Sie:
- 6 nicht so große unbehandelte Bio-Zitronen
- 40 g Meersalz
- 1 bis 2 Zimtstangen
- 1 bis 2 Sternanis
- 1 Muskatblüte
- 1 TL grüne Pfefferkörner
- einige Rosmarinstängel
- eine Hand voll möglichst frische Pfefferminzblätter
Die Zitronen gründlich abwaschen und abtrocknen. In einem großen Topf reichlich Wasser zum Kochen bringen. Die Zitronen hineingeben und 2 Minuten sprudelnd kochen. Kalt abschrecken, abkühlen lassen und gründlich trocken tupfen. Die Zitronen von der Spitze her kreuzweise einschneiden, ziemlich weit herunter schneiden, aber nicht durchtrennen. Die Frucht soll noch zusammen halten. In einem Topf 3/4 l Wasser mit dem Meersalz und den Gewürzen zum Kochen bringen. Die Pfefferminzblätter und den Rosmarin kalt abspülen und vorsichtig trockenschleudern. Mit den Zitronen in ein Glas schichten und mit dem kochenden Sud übergießen. Die Früchte müssen ganz bedeckt sein. Sofort verschließen.
Ab einem kühlen Ort mindestens 3 bis 4 Wochen ziehen lassen. Nach dem Öffnen am besten im Kühlschrank aufbewahren.