Rauchen erhöht Risiko für Migräneanfälle
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Migräne
vom 29. Juni 2009, 16:00 Uhr
GNL5356
viele negative Folgen des Rauchens sind bekannt, aber Wissenschaftler entdecken ständig neue Gesundheitsschäden, die durch den blauen Dunst verursacht werden. So auch die Forscher der Universität Salamanca in Spanien.
Sie untersuchten die widersprüchlichen Angaben zum Zusammenhang zwischen Rauchen und Migräne an über 360 Studenten. Diese gaben an, ob sie migräneanfällig waren und wie viel sie täglich rauchten. Ungefähr ein Drittel der Migränepatienten griff regelmäßig zum Glimmstängel. Diese hatten häufiger Anfälle als die Nichtraucher.
Die Forscher ermittelten, dass schon fünf Zigaretten pro Tag reichen, um bei Migränepatienten das Anfallsrisiko deutlich zu erhöhen. Sie raten Migränepatienten (natürlich nicht nur diesen, sondern eigentlich allen Rauchern) daher, auf den blauen Dunst zu verzichten.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner