Pulskontrolle ist wichtig
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 3. März 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Wenn Sie beim Sport und insbesondere beim Laufen regelmäßig Ihren Puls kontrollieren, merken Sie rasch, ob Sie falsch trainieren. Ihr Puls sollte in diesem Bereich pendeln: Der Maximal-Puls beträgt 220 minus Alter, 80 Prozent davon ist Ihre obere Trainingsgrenze, 65 Prozent die untere. Bei einer 40-jährigen Frau liegt der Maximal-Puls - auch maximale Herzfrequenz (mHf) genannt - bei 180 Pulsschlägen pro Minute, die Obergrenze bei 144, die Untergrenze bei 117. In diesem so genannten aeroben Bereich wird viel Sauerstoff ins Blut geschleust und das Herz-Kreislaufssystem angekurbelt. Als Neuling sollte Ihr Training mit dem so genannten Minimalpuls beginnen, der Maximalpuls sollte nie überschritten werden. Die meisten Anfänger machen den Fehler, zu intensiv zu trainieren. Dabei erreichen Sie viel zu hohe Pulszahlen und gelangen in die anaerobe Zone.
Zum Pulsmessen legen Sie Zeige- und Mittelfinger locker an die Halsschlagader und zählen 15 Sekunden lang die Pulsschläge. Diese Zahl multiplizieren Sie mit vier. Einfacher haben Sie es mit einer Pulsuhr. Sie tragen dabei einen Sender um die Brust, der Ihre Herzschläge an die Pulsuhr weiter meldet. Dabei müssen Sie nicht die teuerste kaufen, die preiswerteren tun es auch.
Darauf sollten Sie beim Kauf achten:
- Die Anzeige sollte gut lesbar und beleuchtet sein.
- Die Knöpfe sollten sich leicht bedienen lassen.
- Wichtig ist, dass die Uhr ein akustisches Signal für minimale und maximale Herzfrequenz gibt.
- Die Uhr sollte fest anliegen und am besten mit einem Klettband befestigt werden können.
- Der Brustgurt muss bequem und rutschfest sitzen.