Zwangsstörungen: Wo beginnt der Zwang?
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Der Unterschied zwischen einem normalen „Tick“ und einer Zwangsstörung ist nach Ansicht von Professor Iver Hand, Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf, dass der Zwang den Betroffenen beherrscht, ohne dass er dagegen etwas tun kann. Das heißt: Wer vorsichtshalber nochmal nachschaut, ob die Haustür wirklich abgeschlossen ist, handelt im normalen Rahmen. Wer aber mehrfach kontrolliert und über den Tag hinweg die Grübelei nicht los wird, der leidet unter einem Zang.
Oft werden auch Rituale entwickelt. Viele Frauen, die sich selbst verstümmeln, berichten, dass sie das richtig planen, manchmal sogar mit Kerzenschein und Musik. Manche verwenden für die Selbstverstümmelung sogar ein „Lieblingsmesser“.
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