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Zu viel Ich-Bewusstsein schadet nur

Selbstbewusstsein tut gut, aber nur in Maßen. Denn wer beruflich oder privat immer auf dem Siegertreppchen stehen will, trifft bei seinen Mitmenschen häufig auf Ablehnung und wird ausgegrenzt. Psychologen wissen, wieso:

Menschen mit ausgeprägtem Selbstbewusstsein…

…gestehen eigene Fehler oder Schwächen nur selten oder nie ein oder legen diese Schwäche sogar als Stärke aus. Typische Fehleinschätzung: Wer chronisch ungeduldig ist und nicht warten kann, bezeichnet sich gern als Perfektionist.

…sind fest davon überzeugt, dass alle sie mögen (müssen).

…können zwar über andere, aber nicht über sich selbst lachen.

…möchten ihre negativen Eigenschaften nicht wahr haben und gehen einer Diskussion darüber stets aus dem Weg.

…stecken ungern Kritik ein und wehren sich oft entweder durch Ignoranz oder Schweigen oder in regelrechten Rechtfertigungstiraden dagegen, teilen aber ihrerseits unbekümmert Kritik aus.

…nähren ihr eigenen Selbstbewusstsein häufig aus der Herabsetzung anderer Menschen.

Menschen mit durchschnittlichem Selbstwertgefühl hingegen kommen bei anderen besser an, sie werden von ihren Mitmenschen eher akzeptiert, gestehen sich und anderen auch mal einen Irrtum oder eine Entgleisung zu und punkten dadurch bei ihren Mitmenschen.

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