Posttraumatisches Stress-Syndrom (PTSD): Diagnose
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Die in Zusammenhang mit PTSD verbundenen Symptome treten in der Regel innerhalb von 3 Monaten nach dem auslösenden Ereignis auf. Wie lange PTSD andauern kann und wie schwer es verläuft, ist unterschiedlich.
Die Diagnose posttraumatisches Stress Syndrom wird im Allgemeinen dann gestellt, wenn die Symptome mehr als einen Monat bestehen. Die Merkmale und Beschwerden des PTSD lassen sich in 3 Typen einteilen:
- Das Ereignis wird noch einmal durchlebt („Ich kann es nicht vergessen.“) – Zu den typischen Erscheinungen gehören Flash-Backs (sich aufdrängende Bilder laufen wie ein Film vor dem inneren Augen ab), Alpträume, wiederholte Erinnerungen und körperliche Reaktionen auf Bilder, die das Ereignis noch einmal wachrufen.
- Vermeidungsverhalten („Ich will mich nicht erinnern.“) – Dazu gehören Bestrebungen, alles zu vermeiden, was irgendwie an das Ereignis erinnert (zum Beispiel auch Personen und Orte), Gefühl des Abstands, Mangel an Interesse für alltägliche Aktivitäten und ein Gefühl von emotionaler Erstarrung.
- Erhöhte Wachsamkeit („Ich bin darauf vorbereitet, dass es noch einmal passiert.“) – Zu den Anzeichen und Beschwerden dieses Typs gehören übertriebene Schreckhaftigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen und Gereiztheit.
Zusätzlich haben einige Menschen starke Schuldgefühle („ich bin schuldig, weil ich überlebt habe und andere nicht“), Depressionen und allgemeine Angst. Bei anderen Menschen geht das posttraumatische Stress Syndrom auch einher mit Symptomen wie Kopfschmer-zen, Herzklopfen, Schwäche bzw. Ohnmachtszustände, Schwindel und Unruhe.