Herzneurose: Untersuchungen
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GNL5356
Viele Ärzte machen es sich zu leicht, wenn sie einen Patienten mit Herzneurose vor sich haben. Ihnen fehlt das Verständnis dafür, dass es sich um eine Panikströung und damit um eine wirkliche Krankheit handelt. Sie zücken stattdessen rasch den Rezeptblock und verschreiben irgendetwas, um den Patienten „loszuwerden“.
Wir wissen heute, dass viele Patienten mit Herzneurose tatsächlich unter Extra-Systolen, also unter zustzlichen Herzschlägen, leiden (die aber fast immer harmlos sind). Darüber hinaus ist bekannt, dass Menschen, die jahrelang unter einer Herzneurose leiden, als Folge auch an einer organischen Herzkrankheit erkranken können. Daher muss diese zunächst ausgeschlossen werden. Untersuchungen, die Ihr Arzt durchführen sollte, sind
- wiederholtes Blutdruckmessen,
- EKG,
- Belastungs-EKG,
- Langzeit-EKG und
- Blutuntersuchung
Wenn Ihr Arzt nach all diesen Untersuchungen den Verdacht haben sollte, dass mit Ihrem Herzen organisch alles in Ordnung ist und Sie unter Angststörungen leiden, sollte er Sie an einen Psychologen verweisen. Dieser kann dann nach mehreren Gesprächen die Diagnose „Herzneurose“ stellen.
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