Depression: Wochenbett-Depression
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Depression
GNL5356
Durch die Geburt ihres Kindes und die damit verbundenen Hormonumstellungen können junge Mütter in eine seelische Krise geraten. Ein kurzfristiges Stimmungstief ist nicht ungewöhnlich und verschwindet meist in den ersten 10 Tagen nach der Entbindung. Wenn sich das Mutterglück aber nicht einstellen will, kann das an einer so genannten „Wochenbett-Depression“ liegen.
Neben Traurigkeit leiden solche Frauen häufig zusätzlich unter Angstzuständen, Zwangsvorstellungen und/oder psychosomatischen Beschwerden wie zum Beispiel übermäßiger Müdigkeit, Kreislaufproblemen, Verstopfung, Kopfschmerzen usw.
Eine schwere Wochenbett-Depression wird in der Regel prophylaktisch bis zum vollendeten 2. Lebensjahr des Kindes medikamentös unterstützt, um einen Rückfall zu verhindern. Die Medikamente machen nicht abhängig und können eine Art Sprungbrett sein, um sich im „normalen“ Leben wieder zurechtzufinden.