Depression: Was geschieht im Verdachtsfall?
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Ihr Arzt wird in einem – hoffentlich einfühlsamen – ausführlichen Gespräch die Diagnose stellen. Zunächst muss er dann körperliche Ursachen für die depressiven Symptome ausschließen. Das geschieht durch Laboruntersuchungen oder auch mittels einer Computertomographie des Kopfes. Der Schweregrad der Depression wird von Ihrem Arzt nach einer Bewertungsskala abgeschätzt, die sich auf die vorhandenen Symptome bezieht.
Die Behandlung richtet sich dann nach der Ausprägung der Beschwerden. Idealerweise wird sie durch einen psychiatrischen Facharzt oder einen Psychotherapeuten eingeleitet. Eine Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten erscheint heute am erfolgversprechendsten.
Wenn der Verdacht auf eine Depression besteht, brauchen Sie keine Überweisung vom Hausarzt. Sie können auch direkt zum Psychotherapeuten gehen.
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