Depression: Tipps
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Tipps gegen die kleinen Depressionen im Alltag
Schützen Sie Ihr Herz
Depressionen können viele Ursachen haben: Krankheit, Schicksalsschläge, aber auch kleine Traurigkeiten im Leben, die sich immer weiter aufsummieren. Leider belasten Depressionen auf Dauer auch Ihr Herz. Ich zeige Ihnen, wie Sie Ihr Alltagsleben gestalten sollten, damit Sie möglichst keine Depression entwickeln köund woran Sie diese erkennen können.
Wenn Ihre Seele leidet, leidet auch Ihr Herz. Ihre Herzfrequenz erhöht sich. Schon leichte Depressionen verdoppeln Ihr Risiko, herzkrank zu werden.
Mehrere Studien haben in den letzten Jahren herausgefunden, dass sich Depressionen und Herzerkrankungen gegenseitig bedingen. Amerikanische Wissenschaftler haben in einer Langzeitstudie an fast 3.000 Männern und Frauen entdeckt, dass bei Herzkranken, die unter schweren Depressionen leiden, das Herzinfarkt-Risiko 17-mal höher liegt. Das Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben, ist 10-mal höher als bei Nichtdepressiven.
Schuld daran ist unter anderem, dass Menschen, die unter Depressionen leiden, sich und ihren Lebensstil vernachlässigen. Sie rauchen mehr, trinken viel Alkohol, essen nicht ausgewogen und bewegen sich kaum noch.
Warum sind Depressionen so schädlich für Ihr Herz?
Wir wissen heute, dass Depressionen und ständige Traurigkeit Ihrem Herz gefährlicher werden können als andere Risikofaktoren. Menschen, die an Depressionen leiden, sind gefährdeter, eine Herzerkrankung zu entwickeln, als Menschen mit hohem Cholesterin- und Triglyzeridspiegel. Aber woran liegt das?
Depressionen gehen meist mit so genannten Angststörungen einher. Diese unbegründeten Ängste vor Gegenständen oder Situationen führen zu Stress. Durch die dann ansteigenden Stresshormone kommt es zu einem unregelmäßigen Herzrhythmus, zu erhöhtem Blutdruck und zu Blutplättchen, die leicht verklumpen. Entsteht hierdurch eine Thrombose, kann es zum Herzinfarkt kommen.
Das Herz ist der Sitz der Seele – Sie fühlen mit dem Herzen. Das können Sie ganz einfach feststellen: Sind Sie aufgeregt, schlägt es schneller, freuen Sie sich, macht der Herzschlag im wahrsten Sinne des Wortes Freudensprünge. Menschen, die unter Depressionen leiden, verlieren diese Fähigkeit: Man sagt, dass die Herzratenvariablen einfrieren. Dadurch ist das Herz nicht mehr in der Lage, durch schnelle oder langsame Schläge auf Gefühle zu reagieren. Plötzlicher Herztod kann die Folge sein.
Menschen, die unter Depressionen leiden, haben sehr häufig ein gestörtes vegetatives Nervensystem. Die Herzfrequenz ist dann nicht mehr in der Lage, sich auf verschiedene Belastungssituationen einzustellen. Schlägt das Herz unter Belastung dann zum Beispiel zu langsam, kann auch dies zum plötzlichen Herztod führen.
Sie sehen, wie wichtig es ist, Depressionen ganz zu vermeiden.
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