Depression: Sexualstörungen durch Antidepressiva
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GNL5356
Medikamente gegen Depressionen aus der Klasse der selektiven Serotonin Wiederaufnahme Hemmer (SSRI) gehören zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten bei Depressionen und Angststörungen.
Zu diesen Medikamenten gehören: Citalopram, Fluoxetin, Fluvoxamin, Paroxetin und Sertalin. Sie sind bei vielen Personen hochwirksam.
Jedoch können diese Arzneien Sexualstörungen verursachen, wie zum Beispiel verzögerte Ejakulation (verspäteter Samenerguss), Orgasmusstörungen und bei beiden Geschlechtern Verlust des sexuellen Interesses.
Frauen und Männern sind von Nebenwirkungen hinsichtlich der Sexualfunktion gleichermaßen betroffen. Meistens tritt die Störung innerhalb der ersten Wochen nach Beginn der Medikamenteneinnahme oder bei Umstellung auf eine höhere Dosierung auf. Die Umstellung auf eine andere Klasse von antidepressiven Medikamenten oder ein anderes SSRI wie zum Beispiel Mirtazapin oder Nefazodon kann hilfreich sein.
Es gibt Arzneimittel, die den Nebenwirkungen von SSRI entgegenwirken, wenn sie kurz vor dem Sex eingenommen werden. Dazu gehören die Wirkstoffe Buspiron und Cyproheptadin.
Es ist sehr wichtig, dass Sie mit Ihrem Arzt sprechen, bevor Sie irgendwelche Veränderungen bei Ihren Medikamenten vornehmen.
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