Depression: Melancholie
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Fast jeden von uns befällt manchmal die Melancholie. Dieses bedrückende Gefühl des Unglücklichseins kann einige Tage bis Wochen dauern, verschwindet dann aber wieder, und Sie nehmen Ihren Alltag wieder auf.
Melancholie ist nicht dasselbe wie eine klinische Depression. Letztere ist ein dauerhaftes gesundheitliches Problem, das der medizinischen Untersuchung und professionellen Behandlung bedarf. Wenn Sie glauben, dass Sie eine Melancholie durchmachen, versuchen Sie Folgendes:
- Reden Sie mit einem guten Freund, Ihrem Ehepartner, einem Familienmitglied oder Ihrem geistlichen Ratgeber offen über Ihre Gefühle.
- Verbringen Sie viel Zeit mit anderen.
- Engagieren Sie sich bei Tätigkeiten, die Sie früher interessiert haben, insbesondere solchen, die Ihnen Spaß machen.
- Treiben Sie regelmäßig Sport, ohne dabei zu übertreiben.
- Gönnen Sie sich ausreichend Ruhe und ernähren Sie sich ausgewogen.
- Übernehmen Sie nicht zu viele Pflichten gleichzeitig. Wenn Sie größere Aufgaben zu bewältigen haben, sollten Sie sie in kleine Häppchen einteilen. Stecken Sie sich Ziele, die Sie auch erreichen können.
- Halten Sie nach Gelegenheiten Ausschau, bei denen Sie anderen behilflich sein können, denen es noch schlechter geht.
- Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre melancholische Phase zu stark ausgeprägt ist oder zu lange anhält, suchen Sie ärztlichen Rat. Ihr Arzt kann feststellen, ob Sie nicht doch an einer Depression leiden, die einer speziellen Behandlung bedarf.