Depression: Genauso gefäßschädigend wie das Rauchen
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Experten des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim warnen davor, Depressionen als rein psychisches Problem abzutun. Denn wer jahrelang an einer Depression leidet, riskiert auch körperliche Leiden. Beispielsweise sei das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen genauso erhöht wie bei Rauchern, erklärte der Leiter des Instituts, Dr. Florian Lederbogen, auf dem Deutschen Kardiologiekongress im April 2007 in Mannheim.
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Bei einer Depression werden verstärkt Insulin und Kortisol ausgeschüttet. Beide Hormone fördern die Bildung von Bauchfett, das als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt. Außerdem aktivieren sie die Blutplättchen (Thrombozyten), die sich dann leichter zu gefährlichen Blutgerinnseln zusammenballen können.
Nehmen Sie Depressionen daher nicht auf die leichte Schulter. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an oder gehen Sie zu einer psychosozialen Beratungsstelle.