Depression: Biologische Ursachen
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Manchmal tauchen Depressionen in unregelmäßigen Abständen auf. Manchmal handelt es sich auch um chronische Verstimmungen, die einer Behandlung bedürfen, ähnlich wie der Diabetes oder die Herzschwäche.
Hier sind die Hauptformen der Depressionen:
Schwere Depression – Diese Funktionsstörung ist durch ein Stimmungstief gekennzeichnet, dass mehr als 2 Wochen andauert. Zu den Symptomen zählen ein überwältigendes Gefühl der Trauer und ein verlorenes Interesse an Aktivitäten, an denen man sich sonst erfreut hat. Im Allgemeinen sind es die Dauer und die Intensität, die eine tiefe Depression ausmachen.
Unbehandelt kann eine schwere Depression im Durchschnitt 6 bis 18 Monate dauern. Die Symptome kehren meistens wieder. Menschen, die eine Episode dieser Art durchgemacht haben, werden der Wahrscheinlichkeit nach weitere 4 bis 6 im Laufe ihres Lebens durchleiden.
Eine frühzeitige Behandlung kann eine Verschlimmerung der Depression verhindern. Das ist besonders wichtig, weil das Risiko eines Selbstmords dramatisch ansteigt, wenn eine Behandlung ausbleibt.
Dysthymie – Das ist eine weniger schwere Form der Depression, die aber dafür länger anhält. Sie dauert mindestens 2 und oft mehr als 5 Jahre. Durch die Symptome wird man nicht so stark beeinträchtigt und zwischendurch gibt es auch Phasen, in denen man sich normal fühlt. Menschen mit einer Dysthymie laufen Gefahr, an einer schweren Depression zu erkranken.
Manisch-depressive Erkrankung – Manche Menschen durchleben abwechselnd Phasen tiefer Depression und großer Hochgefühle (Manie). Weil diese Form extreme Gefühle in positiver und negativer Richtung hervorruft, wird sie als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet.
Die Hochgefühle können Ihr Urteilsvermögen beeinträchtigen und Probleme verursachen, zum Beispiel Geldverschwendung und unvernünftige Entscheidungen. Manche Menschen zeigen eine erhöhte Kreativität und Produktivität während ihrer manischen Phase.
Winterdepression – Sie ist eine wiederkehrende tiefe Depression, die an saisonale Veränderungen gebunden ist. Noch sind die genauen Ursachen einer Winterdepression nicht bekannt; die Wissenschaftler vermuten jedoch, dass das spärlicher werdende Sonnenlicht den Melatonin-Spiegel im Gehirn ansteigen lässt. Melatonin ist ein Hormon, das die Stimmung kontrolliert und bei Dunkelheit gebildet wird.
Viele Menschen mit Depressionen leiden auch unter Ängsten. Ängste, die sich nach dem 40. Lebensjahr entwickeln, stehen häufig im Zusammenhang mit Depressionen.
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