Depression: 7 Tipps
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Stressdepressionen können Sie vermeiden – zum Beispiel mit Entspannungstechniken. Aber ich möchte Ihnen auch ein 7-Punkte-Programm an die Hand geben, wie Sie Stress im Alltagsleben möglichst reduzieren können.
1. Lassen Sie Ihre Gefühle zu. Unterdrückte Wut, Trauer oder auch Freude verursachen Stress im Körper. Ganz gleich ob Sie sich über einen Erfolg freuen oder einen verstorbenen Familienangehörigen betrauern: Lassen Sie diese Gefühle zu. Nehmen Sie sich die Zeit zu jubeln oder zu weinen, und zwingen Sie sich nicht, fröhlich zu sein, wenn Ihnen partout nicht danach zumute ist.
2. Suchen Sie sich Unterstützung. Wenn Sie sich einsam fühlen, sollten Sie sich Freunden oder Familienmitgliedern anvertrauen. Vielleicht betätigen Sie sich auch ehrenamtlich – anderen Menschen zu helfen, gibt Ihnen eine Aufgabe und holt sie aus dem Tief.
3. Seien Sie realistisch. Es gibt Umstände, die können Sie einfach nicht ändern. Reden Sie sich nicht ein, dass Sie an solchen Situationen etwas ändern könnten. Stattdessen sollten Sie sich den Tatsachen stellen.
4. Lernen Sie, nein zu sagen. Stress entsteht auch, wenn Sie sich zu viele Aufgaben aufbürden. Selbst wenn Sie es nicht glauben: Die Menschen werden es verstehen, wenn Sie Aufgaben ablehnen. Sagen Sie nur ja, wenn Sie es wirklich wollen und die Aufgaben mit Ihrer Zeit vereinbaren können. Können Sie eine Aufgabe wirklich nicht ablehnen, dann sollten Sie dafür etwas anderes streichen.
5. Atmen Sie tief durch. Sie sollten sich jeden Tag einen kleinen Platz für sich selbst schaffen. Verbringen Sie eine Viertelstunde allein, ohne Störungen. Schon das kann Sie erfrischen und Erholungspause genug sein, um den Stress abfallen zu lassen.
6. Sie müssen nicht perfekt sein. Nicht alle Probleme können Sie im Handumdrehen lösen, nicht alle Aufgaben 100 %ig fertig stellen. Und in den meisten Fällen reicht auch eine 80 %ige Lösung. Zudem ist sie viel effektiver: Für eine solche Lösung brauchen Sie rund 20 % Ihrer Zeit. Für die fehlenden 20 %, um die Aufgabe perfekt und wirklich genau zu absolvieren, brauchen Sie 80 % Ihrer Zeit – den Unterschied im Ergebnis merkt aber kaum jemand.
7. Suchen Sie sich professionelle Hilfe. Wenn Sie merken, dass Sie in eine Depression abrutschen, sollten Sie sich einem Psychologen anvertrauen. Sie brauchen eine Kombinationstherapie, bestehend aus Verhaltensänderung, Entspannungstraining und eventuell Medikamenten – da kann nur ein Fachmann helfen.
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