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Burnout-Syndrom: 12 Phasen

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Burnout-Syndrom

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Deutliche Warnzeichen für die Anfangsphase des Burn-outs sind chronische Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Die Abgrenzung zum Stress (der auch positiv sein kann), ist schwierig.

Die 12 Phasen des Burnout-Syndroms

  1. Sie verspüren einen inneren Zwang, sich selbst zu beweisen; eigene Grenzen werden nicht gesehen.
  2. Sie haben das Gefühl, alles selbst erledigen zu müssen, Sie können keine Aufgaben delegieren.
  3. Sie vernachlässigen eigene Bedürfnisse.
  4. Sie verdrängen Konflikte. Fehlzeiten nehmen zu, Sie werden unpünktlich (Gefahr des Suchtmittelmissbrauchs).
  5. Soziale Kontakte empfinden Sie als Belastung.
  6. Probleme werden verdrängt.
  7. Sie gehen in die „innere Emigration“, Arbeit wird zur quälenden Pflicht, „Dienst nach Vorschrift“ ist an der Tagesordnung.
  8. Sie werden aggressiv, ungeduldig und launisch gegenüber Ihren Mitmenschen.
  9. Sie bekommen das Gefühl, nur noch automatisch zu funktionieren, haben starke Konzentrationsstörungen.
  10. Sie empfinden eine innere Leere; Panikattacken und Angstzustände treten auf.
  11. Sie verspüren Depression, Verzweiflung, Erschöpfung, manche Menschen hegen sogar Selbstmordgedanken.
  12. Sie empfinden die völlige Erschöpfung (geistig, emotional, körperlich);hohe Infektanfälligkeit, hohes Risiko für Herz-Kreislauf- und Magen-Darm-Erkrankungen.

 


Die einzelnen Phasen sind in der Realität meist nicht voneinander abzugrenzen. Spätestens ab Phase 7 sollten Sie sich einem Arzt oder Psychologen anvertrauen, um Schlimmeres zu verhüten.

Das sind Veränderungen, die auf ein Burn-out-Syndrom hindeuten:

  • ständige Müdigkeit
  • ungewohnte Unduldsamkeit
  • Unruhe
  • leichtere Kränkbarkeit

Die oben genannten Punkte zeigen, dass Ihre Fähigkeit zur Stressverarbeitung abgenommen hat.

Überdenken Sie Ihre Lebenseinstellung

Am wichtigsten ist der erste Schritt: Dazu müssen Sie sich eingestehen, dass Sie psychotherapeutische Hilfe benötigen. Diese besteht in erster Linie aus Therapiegesprächen. Manchmal kann eine medikamentöse Behandlung sinnvoll sein. In leichten Fällen kommen auch pflanzliche Medikamente, beispielsweise stimmungsaufhellende Mittel wie Johanniskraut oder beruhigende wie Baldrian, infrage.

Mann greift sich an den Kopf

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