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Grundlagenwissen zum Thema Angstzustände

Sie fürchten, dass Ihr Ehepartner krank wird. Ein Streit mit einem Freund geht Ihnen nicht aus dem Sinn. Sie haben Angst, dass Sie nicht genügend Geld für Ihren Ruhestand gespart haben.

Vor allem nachts quälen Sie die Sorgen. Am Morgen wachen Sie müde und verängstigt auf.

Es ist normal, Angst vor den wirklichen Belastungen in Ihrem Leben zu haben. Aber unbegründete Ängste oder übertriebene Sorgen sind nicht normal.

Ständige Angst, die Ihr Alltagsleben beeinträchtigt, ist ein medizinisches Problem, das glücklicherweise behandelt werden kann.

Die Angst hat viele Formen

Eine der häufigsten Angststörungen ist die „generalisierte Angststörung“. Die Betroffenen fühlen sich ständig unruhig. Meist können sie dafür keine Ursache benennen. Dies kann zu Schwierigkeiten im Privat- oder Berufsleben führen.

Weitere Symptome sind Schlaflosigkeit, Müdigkeit, Muskelverspannungen, Schmerzen im Brustkorb, ein „Kloß im Hals“, rasches Atmen, Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und feuchte Hände. Manchmal treten auch eine erhöhte Reizbarkeit, Nervosität und Weltuntergangsstimmung auf.

Bei älteren Menschen kann ein generalisierter Angstzustand zusammen mit einer Depression auftreten.

Zwei andere Formen der Angststörungen sind die Phobien (eine unkontrollierte, irrationale und anhaltende Furcht vor etwas Bestimmtem) und Panikstörungen, die durch plötzliche, unerklärliche Gefühle von Schrecken gekennzeichnet sind.

Auch Zwangsstörungen zählen zu den Angststörungen. Dazu gehören scheinbar sinnlose, ritualisierte Handlungen wie zum Beispiel das mehrmalige Überprüfen der Tür beim Verlassen des Hauses oder überhäufiges Händewaschen.

Eine weitere Form von Angst ist die posttraumatische Störung. Sie kann nach einer schweren körperlichen oder seelischen Verletzung auftreten. Alpträume und „Flashbacks“ (Erinnerungen in Rückblende) sind häufig.

Ein medizinisches Problem, das in der Familie häufiger auftreten kann

Angst hat auch eine körperliche Komponente. Wenn ein Angstzustand auftritt, setzt der Körper Hormone frei, um sich auf eine mögliche Gefahr vorzubereiten – die „Kampf- oder Flucht“- Reaktion. Wenn die Angst außer Kontrolle gerät, kann diese Reaktion dauerhaft ablaufen, auch in Momenten der Ruhe.

Warum das so ist, ist noch unklar. Vermehrter Stress kann Angstzustände auslösen. Sie können auch durch eine Kombination von körperlichen und Umweltfaktoren hervorgerufen werden. Angstzustände treten familiär gehäuft auf. Auch sind einige Persönlichkeitstypen anfälliger für Angstzustände als andere.

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