Ärger und Zorn: Testauswertung
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GNL5356
Wenn Sie überwiegend Antwort a) angekreuzt haben, sind Sie ein Polterer
Der Polterer nimmt schnell alles persönlich und bewertet die Geschehnisse über. Fühlt er sich provoziert, reagiert er aggressiv und laut, vergreift sich oft im Ton. Er bekommt leicht einen roten Kopf und explodiert ziemlich schnell, wenn ihm etwas gegen den Strich geht, ist allerdings oft nicht nachtragend. Auf viele wirkt seine Impulsivität jedoch belebend.
Versuchen Sie, bis 3 zu zählen und fragen Sie sich, ob der Anlass den Ärger wert ist. Sehen Sie nicht alles so verbissen. Es muss nicht immer nach Ihrem Kopf gehen. Zügeln Sie Ihre Zunge, damit Sie andere mit Ihrem Ausbruch nicht beleidigen und vor den Kopf stoßen.
Nutzen Sie die Energie, die Ihre Wut frei setzt, lieber, um Probleme konstruktiv zu lösen. Wenn Sie doch mal wieder zu schnell explodieren, sollten Sie lernen, über Ihre Überreaktion zu lachen. Die meisten Situationen lassen sich mit Humor entschärfen. Was auch hilft: progressive Muskelentspannung.
Wenn Sie überwiegend Antwort b) angekreuzt haben, sind Sie ein „In-sich-Hineinfresser“
Sie glauben, dass alles nur passiert, um Sie zu ärgern. Der „In-sich-Hineinfresser“ hadert mit der Umwelt. Er sieht alles negativ und glaubt, dass er das Schlechte anzieht. Er reagiert auf viele Situationen hilflos, geht Auseinandersetzungen eher aus dem Weg, ist dabei aber tatsächlich ein impulsiver und lebhafter Typ.
Steigern Sie sich nicht in „Verschwörungstheorien“ hinein. Manche Dinge passieren – das hat überhaupt nichts mit Ihnen zu tun. Wenn es wirklich Grund gibt, sich zu ärgern, dann zeigen Sie Ihren Ärger auch und richten Sie Ihre Aggression nicht gegen sich selbst. Trauen Sie sich mehr zu und gehen Sie auf die Schwierigkeiten zu.
Fragen Sie sich, wo und wie Sie Ihre Ärger-Energien konstruktiv nutzen können, um die Dinge in Ihrem Sinn zu ändern. Lernen Sie, die Widrigkeiten des Lebens nicht persönlich zu nehmen, sondern souverän mit ihnen umzugehen, zum Beispiel, indem Sie ihnen weniger Wichtigkeit beimessen. Genießen Sie die schönen Seiten des Lebens – dann wirft Sie so leicht nichts mehr aus der Bahn.
Wenn Sie überwiegend Antwort c) angekreuzt haben, gehören Sie zur Gruppe der Konfliktvermeider
Der Konfliktvermeider lässt Ärger einfach nicht an sich heran, indem er die Gründe leugnet. Er vermeidet Konflikte, indem er eigene Interessen zurückstellt, schluckt, ohne zu murren und schädigt sich damit manchmal selbst. Er engagiert sich ungern, auch bei Dingen, die ihm eigentlich am Herzen liegen. Er wirkt of depressiv.
Trauen Sie sich mehr zu, werden Sie angriffslustiger. Der Kick, den Ärger mit sich bringt, kann auch gut tun und Sie motivieren, Dinge anzupacken. Haben Sie keine Angst davor, Ihre eigenen Interessen und Ihre eigene Meinung offen und bestimmt zu vertreten. Sie dürfen dabei ruhig auch mal halsstarrig sein. Geben Sie vor allem dann nicht nach, wenn Sie spüren, dass Sie sonst mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. Sie werden überrascht sein, wie schön es ist, eigene Wünsche und Vorstellungen zu verwirklichen.
Wenn Sie überwiegend Antwort d) angekreuzt haben, gehören Sie zur Gruppe der Problemlöser
Der Problemlöser versucht, aus jeder Situation das Beste zu machen. Er hat seine Gefühle gut im Griff und versucht, seine Ärgerenergien für eine Problemlösung zu nutzen. Er nimmt Ärger zum Anlass, sich mit dem Missstand auseinander zu setzen und sucht nach Problemlösungen. Außerdem kann er gut mit sich selbst umgehen, wirkt ausgeglichen und geht gern auf Menschen zu.
Fragen Sie sich, ob Ihr Verhalten zu Ihnen passt oder ob es aufgesetzt ist. Wenn Sie sich wohl fühlen: Glückwunsch. Sie haben bereits eine Strategie zur souveränen Bewältigung von Ärger entwickelt und regen sich nur noch in gesundem Maße auf.
Wenn Sie manchmal denken, dass Sie Ihre Wut eigentlich mehr zeigen möchten, sollten Sie lernen zu unterscheiden, in welcher Situation Sie mit Ihrer Problemlösungsstrategie richtig liegen und wo Sie Ärger durch Aktionismus verdrängen.
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