Ärger und Zorn: Hilfe
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GNL5356
Wenn Sie Ihren Ärger und Zorn nicht kontrollieren können, bitten Sie Ihren Arzt, eine psychologische Fachperson zu empfehlen. Ein Psychologe oder Psychiater, der in Verhaltenstherapie geschult ist, kann Ihnen dabei helfen, auf andere Weise Problemsituationen wahrzunehmen und darauf zu reagieren.
Die Verhaltenstherapie befasst sich mit folgenden Punkten:
Das Aufspüren von Situationen, die zu Zornausbrüchen führen, und die Wahrnehmung Ihrer Reaktion darauf
Das Erarbeiten von Problemlösungen und das Betrachten auch anderer Reaktionsweisen als Zorn
Das nochmalige Überdenken, wie Sie die Situationen beurteilen und möglicherweise „verzerren“
Das Erlernen neuer, selbstbewusster Kommunikationsformen
Das Erlernen von Entspannungstechniken, um durch Zorn verursachte körperliche Erregung „umzuleiten“.
Ihr Arzt oder Psychologe könnte Sie auch auf eine zugrunde liegende Störung untersuchen, zum Beispiel Gemütserkrankungen oder andere psychiatrische Krankheitsbilder, die zu Problemen mit Zorn beitragen können.
In diesen Situationen können Antidepressiva, wie zum Beispiel die so genannten SSRI oder andere Medikamente hilfreich in der Stabilisierung der Gemütslage sein und Ausbrüche von Zorn unterdrücken.
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