Ärger und Zorn: Anti-Ärger-Stragtegien
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Immer schön stillzubleiben, ist auch verkehrt. Manchen Ärger muss man vielleicht in sich hineinfressen, um größeren Ärger zu vermeiden – wer aber zu viel in sich hineinfrisst, sollte lernen, auch mal Dampf abzulassen. Aber auch hier gilt: in Maßen.
- Trennung von Fakt und Fiktion: „Das hat der jetzt mit Absicht gemacht“ oder „immer ich“, solche pauschalen Urteile oder Vermutungen heizen den Ärger oft noch an. Was ist wirklich Fakt? Und was entsteht nur in der Phantasie des Geärgerten? Wer das sauber trennen kann – und auch die Gefühlslage des Ärger-Kontrahenten in seine Überlegung einbezieht – der hat schon für viel Ruhe gesorgt.
- Ärgern mit Köpfchen: Der Körper reagiert auf Ärger spontan. Versuchen Sie trotzdem, sich die Zeit zu nehmen, den Ärger zu analysieren. Manchmal müssen ein paar Sekunden dafür reichen. Besser ist es, darüber zu schlafen. Wer Gründe und Argumente zu Papier bringt, kann bei nächster Gelegenheit seinen Ärger auch angemessen zum Ausdruck bringen.
- Entspannung mit System: Wer etwa berufsbedingt dem Ärger nicht aus dem Weg gehen kann, sollte versuchen, kurz zu entspannen. Ob man für ein paar Minuten an frischer Luft tief durchatmet, in Gedanken bis fünfzig zählt oder ein Gedicht aufsagt, ist letztlich egal. Auf dem Tennisplatz oder im Wald kann auch ein lauter Schrei Erleichterung bringen.
Wirklichen Nutzen versprechen auf Dauer nur Techniken wie Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung. Auch Shiazu oder ähnliche Entspannungsformen bringen bei regelmäßigem Training den Körper in einen sehr viel ausgeglicheneren Gesundheitszustand. Wer mehrmals pro Woche 15 bis 30 Minuten lang übt, wird auf Dauer merken, wie viel ausgeglichener der Körper auch auf heftigen Ärger reagiert.
Wer nach einem ärgerlichen Tag abschalten möchte, dem können auch Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Walking helfen: Bewegung an der frischen Luft vertreibt Anspannungen und hilft, dem nächsten Tag gelassener entgegenzusehen. Achten Sie aber darauf, dass Sie sich trotz Ihrer Wut nicht „auspowern“ beim Laufen oder Radeln, sondern sich immer in Ihrem gesunden Pulsbereich, den Sie mit einer Pulsuhr ermitteln und kontrollieren sollten, bewegen.
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FID Gesundheit
Koblenzer Straße 99
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