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Ärger und Zorn: Allgemeines

Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf der Übersichtsseite Ärger und Zorn


Ärger kann gesundheitsschädliche Auswirkungen haben

Sich ab und zu zu ärgern, ist normal, insbesondere, wenn der Zorn durch ein bestimmtes Ereignis ausgelöst wird, und Sie ihn in Grenzen halten können. Aber für einige Menschen sind Zorn und Feindseligkeit tief verwurzelte Gewohnheiten oder Charaktereigenschaften. Sie fühlen sich zu häufig, zu intensiv und zu lange zornig. Das ist nicht gut für die Gesundheit.


Zorn löst eine Reihe von Reaktionen im Körper aus. Das Herz rast, und der Blutdruck steigt. Die Muskeln werden angespannt, und die Arterien erweitern sich, um mehr Blut zu transportieren. Der Körper ist bereit zu reagieren – mit einem „Kampf- oder Flucht“-Reflex.

Der Körper setzt auch so genannte Stresshormone wie Adrenalin oder Noradrenalin frei. Mit der Zeit können extrem hohe Spiegel hiervon zur Entstehung von Substanzen führen, die die Gefäße verstopfen (arteriosklerotische Plaques oder Ablagerungen).

Außerdem können diese direkten Schaden am Herzmuskel anrichten und den Herzrhythmus stören. Stresshormone erhöhen auch die Gerinnungsneigung des Blutes.

Eine neue Studie zeigt, dass Zorn auch zur Ablösung arteriosklerotischer Plaques führen kann, die die Arterien zur Versorgung des Herzens blockieren können. Das kann zum Herzinfarkt und zum plötzlichen Tod führen. Tatsächlich ist das Risiko eines plötzlichen Herzinfarktes bei Personen mit einem hohen Grad an Aggression oder Zorn auf das Dreifache erhöht.

Der stille Zorn ist auch nicht gesünder – die unterdrückte Aggression kann einen hohen Blutdruck und Depressionen verursachen.

Springende Menschen

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