Abhängigkeit: Ambulante Entwöhnung
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In der zweiten Phase können sich die Betroffenen beispielsweise für eine stationäre Entwöhnungsbehandlung in eine Suchtklinik begeben. Alternativ zu dieser stationären Kur, die zwischen sechs Wochen und sechs Monaten dauert, ist eine ambulante Therapie möglich. Dem Alkoholkranken, aber auch Partnern und Familienangehörigen stehen in dieser Zeit Psychologen und Ärzte in einer Beratungs- und Behandlungsstelle regelmäßig zum Gespräch zur Verfügung.
Diese Form des Entzugs eignet sich vor allem für diejenigen, die familiär, sozial oder beruflich eingebunden sind. Weiterer Vorteil: Der Kranke lernt in seiner vertrauten Umgebung „trocken“ zu bleiben. Das ist zwar meist viel schwieriger als in einer abgeschirmten Klinik, bietet aber eine bessere Gewähr vor Rückfällen.
Ganz gleich, für welche dieser Therapieformen sich ein Alkoholkranker entscheidet: Wichtig ist, dass der Entschluss nicht halbherzig erfolgt. Nur wer aus voller Überzeugung sein Leben konsequent ändern möchte, schafft den Sprung aus der Abhängigkeit. Sie als Angehöriger sind dabei ein wichtiger Teil der Therapie: Bieten Sie Unterstützung an, wo es geht, aber zeigen Sie kein falsches Verständnis für die Sucht.
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