Zum Thema „Rauchstopp" hat es schon die unterschiedlichsten Kampagnen gegeben. Mal ruhig und zurückhaltend, mal laut und schrill, mal märchenhaft - ich erinnere mich noch an Zeitungsanzeigen, als ich circa 10, 12 Jahre alt war. Dort saßen Märchendrachen auf Schlössern - sie seien ausgestorben, weil sie immer rauchten.
- Neues Behandlungskonzept für psychosomatische Erkrankungen
Die Zahl ist schon erschreckend: 30 % aller Patienten haben zwar körperliche Beschwerden, verlassen die Arztpraxis aber ohne einen Befund. "Sie sind organisch gesund", heißt es dann.
- Süße Getränke erhöhen Ihr Depressionsrisiko
Dass süße Getränke wie Limonaden & Co. nicht gerade gesund sind weiß man schon lange. Dass diese Getränke auch das Risiko, an einer Depression zu erkranken, erhöhen, ist neu.
- Rauchverzicht muss nicht dick machen
Viele Raucher würden gerne versuchen, von ihrem Laster loszukommen.
- Lernen Sie, nein zu sagen
Fühlen Sie sich häufig unter Druck, überfordert und gestresst. Dann kann es daran liegen, dass Sie sich zuviel aufhalsen, was eigentlich gar nicht unbedingt sein muss. Doch dagegen gibt es ein erprobtes Mittel: Das Wörtchen "nein".
Die wichtigsten Themen aus dem Bereich Psychiatrie
Depressionen
Mehr als 16 Millionen Deutsche leiden an Depressionen. Bei Einigen werden sie durch eine belastende Lebenssituation ausgelöst. Bei anderen scheinen sie spontan aufzutreten, ohne dass ein erkennbarer Grund vorliegt. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Depression erkennen können, ob Sie besonders anfällig für eine Depression sind und wie Sie diese bekämpfen können.
Zwangsstörungen
Die Zwangsstörung wird manchmal auch als „Krankheit des Zweifels” bezeichnet, weil Zweifel und Unsicherheit für die Betroffenen unerträglich werden. Doch ab welchem Zeitpunkt spricht man von einer zwanghaften Handlung und gibt es Möglichkeiten, eine Zwangsstörungen zu therapieren?
Angstzustände
Ständige Angst, die Ihr Alltagsleben beeinträchtigt, ist ein medizinisches Problem, das glücklicherweise behandelt werden kann. Alles Wissenwerte über Angstzustände und deren Folgen finden Sie hier.
Grundlagenwissen zum Thema Psychiatrie
Unter Psychiatrie versteht man den Fachbereich der modernen Medizin, der sich mit der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung psychischer Krankheiten beschäftigt. Der Begriff wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Arzt Johann Christian Reil, der als Wegbereiter der romantischen Medizin betrachtet wird und auch als Begründer der Psychiatrie gilt.
Psychiatrie bedeutet Seelenheilkunde. Der Begriff setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern für Seele (Psyche) und Arzt (iatros).
Die moderne Psychiatrie legt besonderes Augenmerk auf das Zusammenspiel psychosozialer und biologischer Faktoren und vertritt somit ein eher ganzheitliches Konzept. Eine der wichtigsten Thesen der modernen Psychiatrie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Wilhelm Griesinger formuliert: Seelische Erkrankungen seien Erkrankungen des Gehirns.
Zu den Fachbereichen der Psychiatrie gehören unter anderem Psychopathologie, biologische Psychiatrie, Psychopharmakologie, Allgemeinpsychiatrie, Akutpsychiatrie, Militärpsychiatrie, Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie, Forensische Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, psychosomatische Medizin sowie die transkulturelle Psychiatrie.
Um Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie zu werden, muss nach einem abgeschlossen Medizinstudium eine fünfjährige Facharztausbildung absolviert werden, die aus vier Jahren Fortbildung im psychiatrischen Bereich sowie einem Jahr Fortbildung in der Neurologie besteht.
Die Grenzen zwischen Psychiatrie und Neurologie sind oft fließend; beide Fachbereiche sind aus dem heute veralteten Fachbereich der Nervenheilkunde entstanden.