Psychiatrie
Psychiatrie
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Menschen mit Depressionen setzen - wenn sie sich besser fühlen - recht häufig die Medikamente ab. Warum sollten sie sie noch weiter einnehmen? Sie haben geholfen und nun ihre Aufgabe erfüllt. Doch diese Denkweise kann fatale Folgen haben: das Risiko für einen Rückfall in die Depression ist stark erhöht.

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Die wichtigsten Themen aus dem Bereich Psychiatrie

Depressionen

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Mehr als 16 Millionen Deutsche leiden an Depressionen. Bei Einigen werden sie durch eine belastende Lebenssituation ausgelöst. Bei anderen scheinen sie spontan aufzutreten, ohne dass ein erkennbarer Grund vorliegt. Erfahren Sie hier, wie Sie eine Depression erkennen können, ob Sie besonders anfällig für eine Depression sind und wie Sie diese bekämpfen können.

Zwangsstörungen

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Die Zwangsstörung wird manchmal auch als „Krankheit des Zweifels” bezeichnet, weil Zweifel und Unsicherheit für die Betroffenen unerträglich werden. Doch ab welchem Zeitpunkt spricht man von einer zwanghaften Handlung und gibt es Möglichkeiten, eine Zwangsstörungen zu therapieren?

Essstörungen

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Unter einer Essstörung versteht man eine ernsthafte Verhaltensstörung, die langfristig zu starken Gesundheitsschäden führen kann. Lesen Sie hier, welche Formen der Essstörung es gibt und woran Sie diese erkennen können.

Grundlagenwissen zum Thema Psychiatrie

Unter Psychiatrie versteht man den Fachbereich der modernen Medizin, der sich mit der Vorbeugung, Diagnose und Behandlung psychischer Krankheiten beschäftigt. Der Begriff wurde Anfang des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Arzt Johann Christian Reil, der als Wegbereiter der romantischen Medizin betrachtet wird und auch als Begründer der Psychiatrie gilt.

Psychiatrie bedeutet Seelenheilkunde. Der Begriff setzt sich zusammen aus den griechischen Wörtern für Seele (Psyche) und Arzt (iatros).

Die moderne Psychiatrie legt besonderes Augenmerk auf das Zusammenspiel psychosozialer und biologischer Faktoren und vertritt somit ein eher ganzheitliches Konzept. Eine der wichtigsten Thesen der modernen Psychiatrie wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Wilhelm Griesinger formuliert: Seelische Erkrankungen seien Erkrankungen des Gehirns.

Zu den Fachbereichen der Psychiatrie gehören unter anderem Psychopathologie, biologische Psychiatrie, Psychopharmakologie, Allgemeinpsychiatrie, Akutpsychiatrie, Militärpsychiatrie, Suchtmedizin, Gerontopsychiatrie, Forensische Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, psychosomatische Medizin sowie die transkulturelle Psychiatrie.

Um Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie zu werden, muss nach einem abgeschlossen Medizinstudium eine fünfjährige Facharztausbildung absolviert werden, die aus vier Jahren Fortbildung im psychiatrischen Bereich sowie einem Jahr Fortbildung in der Neurologie besteht.

Die Grenzen zwischen Psychiatrie und Neurologie sind oft fließend; beide Fachbereiche sind aus dem heute veralteten Fachbereich der Nervenheilkunde entstanden.


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