Probieren Sie, Keimlinge selbst zu ziehen – dann erhalten Sie Vitalstoffe pur
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 30.10.2007 06:00 Uhr
GNL5356
Im Gemüsehandel können Sie vorgezogene Sojabohnen kaufen. Für gewöhnlich verbergen sich dahinter jedoch Keimlinge von Mungobohnen, die angenehmer schmecken und ebenfalls viele wichtige Inhaltsstoffe mitbringen. Echte Sojasprossen schmecken strenger und müssen vor dem Verzehr mit kochendem Wasser übergossen werden. Im Reformhaus und Bioladen erhalten Sie Samen, die Sie selbst keimen lassen können. Dort gibt es auch die dafür notwendigen Keimgefäße mit Keimanleitungen.
Samen brauchen etwa 4 Tage, bis sie zu Sprossen herangewachsen sind. Sie sollten gegessen werden, bevor sie Keimblättchen bilden. Denn für die Bildung der Blättchen verbraucht die Sprosse einen großen Teil ihrer wertvollen Inhaltsstoffe. Manche Keime schmecken dann auch nicht mehr. Zum Keimen eignen sich beispielsweise Kichererbsen, Linsen, Adzukibohnen, Luzerne, Kresse, Rettich, Senf, Bockshornklee, Rotklee, Leinsamen, Weizen, Radieschen, Roggen und Dinkel. In diesem Keimstadium enthalten sie den größten Anteil an Vitalstoffen.