Private Katastrophen? - Der Fiskus hilft

in Verbraucherschutz Vertraulich
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Außergewöhnliche Belastungen können das Haushaltsbudget schnell in Schieflage bringen. Ein Unfall, eine langwierige und teure Erkrankung, ein Pflegefall, eine Scheidung - alles das kommt meist wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Der für diese Fälle zurück gelegte Notgroschen reicht dann oftmals nicht aus.


Der Fiskus immerhin zeigt für die Fährnisse des Lebens Verständnis. Er lässt solche außergewöhnliche Belastungen auch als solche gelten und erlaubt dem Steuerzahler, die dafür aufgewendeten Beträge im nächsten Jahr steuermindernd geltend zu machen.

Außergewöhnliche Belastungen, die das Finanzamt ganz oder teilweise anerkennt (die Regelungen können im Einzelnen recht kompliziert sein):

-  Gesundheitskosten, die über einen festgelegten, zumutbaren Eigenanteil hinausgehen

-  Scheidungs- und Bestattungskosten

-  Behinderungen (in Form eines Pauschbetrags bzw. einer fixen Pauschale)

-  Pflegekosten

-  Haushalts- und Pflegekosten im Rahmen der haushaltsnahen Dienstleistungen

-  Handwerkerkosten (nur Lohnkosten, die unbar bezahlt werden), max. Steuerentlastung 1.200 Euro p.a.

-  Unterhaltsleistungen an bedürftige Personen bis zum Höchstbetrag von 8.004 Euro p.a.

-  Schäden durch Naturkatastrophen

Gut zu wissen: Die verschiedenen Steuerfreibeträge lassen sich kumulieren.


von
Dr. Dietmar Kowertz

Erfahren Sie hier mehr zu Dr. Dietmar Kowertz - Chefredakteur von Benefit.

 
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