Powersnack Apfel vertreibt den Krebs
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Apfel
vom 17. Juni 2008, 05:00 Uhr
GNL5356
„Ein Apfel am Tag und Sie können auf den Doktor verzichten" - diese Erkenntnis des Volksmundes wird immer häufiger wissenschaftlich bestätigt. Viele Studien haben ergeben, dass Äpfel die Gesundheit generell fördern und ein prima Pausensnack sind. Gerade im Sport sind sie ideal, denn sie schmecken frisch, liefern Feuchtigkeit und wenig Kalorien.
Etliche Studien sprechen auch dafür, dass sie Krebs - insbesondere Darmkrebs - vorbeugen. Eine Forschergruppe von der Universität Kaiserslautern hat die speziellen Vorgänge nun entschlüsselt: Die Pektine in den Äpfeln sind sekundäre Pflanzenstoffe, die als Ballaststoffe unverdaut bis in den Dickdarm gelangen. Dort vergären sie zu Buttersäure, die den Zellen des Darms als Nahrung dient. Der Darm wiederum gilt als Sitz des Immunsystems. Darüber hinaus hemmt die Buttersäure das Enzym Histon-Deacetylase. Dieses brauchen die Krebszellen zum Wachsen, wie die Fachzeitschrift „Natur & Kosmos" berichtet. Nicht nur die Pektine schützen vor Krebs. Auch Apfelsaftextrakte, die reich an Polyphenolen (ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe) sind, regen die Bildung von Buttersäure an. Gute Gründe, regelmäßig herzhaft zuzubeißen!