Piercing: Komplikationen gibt es gratis dazu
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 26. Juli 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
- Auf keinen Fall sollte die Prozedur mit einer Piercing-Pistole vorgenommen werden. Denn hier droht ungenügende Hygiene und die Übertragung von Krankheiten, weil die Geräte schlechter zu reinigen sind.
- Es ist wichtig, dass nur hochwertiger Schmuck aus Gold, Titan oder Platin verwendet wird. Einen Bogen sollten Sie um billige Stücke aus Nickel oder Kobalt machen.
- Nach dem Einstechen ist eine leichte Entzündung mit Rötung und Wundwasser normal. Treten jedoch Fieber, starke Schmerzen, anhaltende Rötung, Eiterbildung und Verhärtungen auf, sollte Ihre Schwester umgehend den Arzt aufsuchen, aber das Piercing-Teil nicht selbst herausnehmen
- Die Heilphase dauert unterschiedlich lang, Wunden an der Zunge verheilen in etwa 14 Tagen, am Ohrknorpel kann es bis zu einem halben Jahr dauern.
- Bis die Wunde richtig abgeheilt ist, sind Schwimmbad, Sauna, Solarium und Leistungssport tabu.
- Während der Heilphase muss darauf geachtet werden, dass keine Kleidung am Schmuck hängen bleibt, damit die Wunde nicht wieder aufreißt.
- Wichtig ist es auch, dass nicht ständig am Schmuck gedreht oder herum gespielt wird.
- Gepiercte Stellen müssen besonders gepflegt werden. Pflegeanleitungen und Verhaltenstipps bei Komplikationen sollte der Piercer Ihnen mit auf den Weg geben.
- Beim Sport und bei Frost müssen die Piercing-Teile herausgenommen werden, denn sonst droht Verletzungs- und Erfrierungsgefahr.