TENS: Allgemeines
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Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
Dieses einfache und anerkannte Verfahren eignet sich hervorragend für die Behandlung zu Hause – die Krankenkasse stellt Ihnen sogar ein Gerät auf Rezept zur Verfügung
Die meisten Patienten – und leider auch viele Ärzte – denken bei Schmerztherapie zuallererst an Tabletten. Natürlich sind Schmerzmittel aus der Medizin nicht weg zu denken. Schon wegen der Nebenwirkungen sind aber Alternativen wichtig – und da gebührt der TENS-Behandlung mit Reizstrom ein Platz in der ersten Reihe! Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese hochwirksame Therapie gegen schmerzhafte Muskelverspannungen bis hin zu chronischen Kopfschmerzen zu Hause nutzen.
Schwache Reizströme blockieren die Schmerzempfindung
TENS steht für „Transkutane elektrische Nerven-Stimulation“ (transkutan = über die Haut): Auf die Haut geklebte Flächenelektroden geben schwache Stromimpulse ab, die die körpereigene Schmerzweiterleitung hemmen. Der Schmerz kommt somit im Gehirn gar nicht oder nur erheblich verringert an. Außerdem wirken die TENS-Ströme durchblutungsfördernd und muskelentspannend.
Das sind die Vorzüge der TENS-Behandlung:
- einfache Anwendung durch den
- Patienten oder seine Angehörigen
- überall anwendbar, da das Gerät leicht zu transportieren ist
- keine Verletzung der Haut
- kaum Nebenwirkungen
- problemlos mit anderen Therapieformen kombinierbar
- Verringerung des Schmerzmittelbedarfs
- Kostenersparnis für die Krankenkassen
TENS-Geräte erhalten Sie auf Rezept von Ihrem Arzt. Lassen Sie sich einmal gründlich von Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten in den Gebrauch des Geräts einweisen – und dann können Sie auch schon selbst loslegen!
Die Erfolgsquoten liegen zwischen 50 und 85 %
Trotz seiner hohen Wirksamkeit hilft das wissenschaftlich anerkannte Verfahren nicht jedem Patienten – ein Versuch lohnt sich aber in jedem Fall.