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Grundlagenwissen zum Thema Radio-Synoviorthese

Ein speziell für die Radio-Synoviorthese geschulter Nuklearmediziner spritzt in die betroffene Gelenkhöhle eine radioaktive Flüssigkeit, die Betastrahlen aussendet. Da diese eine ganz kurze Reichweite von wenigen Millimetern haben, zerstören sie nur die entzündete, oberste Schicht der Gelenkinnenhaut. Dadurch verschorft sich die Gelenkhaut, sie kann nicht mehr wuchern. Schwellung und Schmerzen nehmen ab.

Vor Strahlenschäden brauchen Sie keine Angst zu haben, denn die verwendeten Substanzen sind extrem schwach und bauen sich sehr schnell ab. Auch bleiben sie nicht an der Knorpeloberfläche haften, so dass der oft schon arg malträtierte Knorpel geschont wird.

Eine Radio-Synoviorthese wird frühestens nach 6 Monaten Basistherapie gemacht, wenn die Entzündung einzelner Gelenke nicht in den Griff zu bekommen ist. Der Kölner Nuklearmediziner Prof. Gynter Mödder stellte in Nachuntersuchungen fest, dass mit der Radio-Synoviorthese die Schmerzen bei 95 Prozent seiner Rheumapatienten verringert oder beseitigt wurden. Beweglichkeit und Schwellungen besserten sich bei 83 Prozent.

Eine Wiederholung der Bestrahlung ist nur ausnahmsweise notwendig, etwa dann, wenn ausgedehnte Schleimhautwucherungen vorliegen.

Wem verspricht diese Methode Erfolg?

Die Radio-Synoviorthese hat Erfolge unter anderem bei Frauen mit chronischer Arthritis, aktivierter Artrhose, Psorias-Arthritis und wiederkehrenden Gelenkergüssen. Sie wird angewendet an Knie, Hüfte, Schulter, Ellbogen, Hand, Finger, Zehen.

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