Ohrkerzen: Wichtige Hinweise
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Bei sensiblen Personen kann es am Anfang der Anwendung zu folgenden Reaktionen kommen:
- Leichte Zahnschmerzen
- kurze und leichte Verstärkung der Symptome
- leichte Fieberschübe
- Hautreaktionen im äußeren Gehörgang oder im Hals- und Nackenbereich.
Diese Reaktionen klingen schnell wieder ab, da sie physiologischer Herkunft sind.
Die Ohrkerzenanwendung ist eine physikalische Langzeitanwendung, sie ist keine Arznei und ersetzt auch keine Arzneimittel.
Die Ohrkerzenanwendung zeigt oft erst nach mehreren Anwendungen ihre Wirkung, was auch sein Gutes hat, denn so hat Ihr Körper die Möglichkeit, sich auf die wirkliche Ursache Ihrer Störung einzustellen. Dadurch wird die Ursache angegangen, und nicht nur das Symptom unterdrückt.
Die Wirkung hängt immer von Ihrer individuellen körperlichen Verfassung ab. Hieraus ergeben sich dann natürlich auch die unterschiedlichen Anwendungszeiträume.
Beachten Sie, dass die Ohrkerze während der Anwendung auch eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Personen mit einem niedrigen Blutdruck sollten die erforderliche Nachruhezeit (15 bis 20 min) unbedingt einhalten, da sich sonst eine leichte Kreislaufschwäche mit deren Begleitsymptomen einstellt. Dies gilt besonders dann, wenn Sie nach der Ohrkerzenanwendung mit dem Auto fahren oder gleich arbeiten müssen (ausgenommen bei der Weihrauchohrkerze – sie hat keinerlei Einfluss auf den Blutdruck).
Während der Ohrkerzentherapie besteht kein Grund, die bisher eingenommenen Medikamente abzusetzen. Sollte sich Ihr Allgemeinzustand nach der Ohrkerzenanwendung verbessert haben, können Sie über eine Veränderung der Medikamente mit Ihrem Hausarzt sprechen.
Sollte nach der Ohrkerzenanwendung ein Juckreiz im äußeren Gehörgang auftreten, kann man diesen mit einem eingeölten Wattestäbchen ausreiben.