Ohrkerzen: 3 Phasen der Behandlung
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Regen Sie Ihre Innenohratmung an
Der Wirkungsablauf der Ohrkerzenanwendung kann in drei Phasen unterteilt werden:
1. Phase: Die Einschleichphase wirkt auf den äußeren Gehörgang, der entstehende Kräuterdampf setzt die Reize auf das Trommelfell.
2. Phase: Milde Wärme und wechselnde Druckverhältnisse fördern die Durchblutung, die Sekretbildung und den Lymphfluss, was zu einer entschlackenden Wirkung der Lymphe führt.
3. Phase: Durch den Überdruck im Ohr und Wärme vom Gehörgang kommt es zur Stimulierung des Sekretflusses, zur Freisetzung und Reinigung verstopfter Poren und zu einer Verbesserung der Innenohratmung.
Die gelösten und freigesetzten Ablagerungen des Gehörgangs sowie der Stirn- und Nebenhöhlen werden durch den entstehenden Unterdruck zum größten Teil in den äußeren Gehörgang und teilweise in den unteren Teil der Ohrkerze befördert.
Der Druckausgleich, welcher dann in den beiden Kopfhälften stattfindet, hilft auch einer besseren Koordination der Gehirnhemisphären. Wichtig ist, dass Sie immer beide Ohren behandeln!
Über den Parasympathikus hat die Ohrkerzentherapie auch immer einen entspannenden Einfluss auf Herz und Atmung und regt die Bauchorgane an. Dies bewirkt eine gute Entspannung von Körper und Geist, weil hier ein Zustand ähnlich dem Schlaf erreicht wird. Dadurch gewinnt der Anwender ein Gefühl von Ruhe und Zufriedenheit.
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