Moxibustion: Direkte Moxibustion
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Bei der direkten Moxibustion wird ein kleiner Moxakegel direkt auf der Haut angezündet. Ein weiterer Kegel folgt. Das langsam glimmende Moxa erhitzt die Haut. Dies verursacht eine lokale Verbrennung, die Bildung eines Brandbläschens, Eiterung und endlich eine Abheilung unter Narbenbildung. Diese Methode ist jedoch sehr schmerzhaft, sodass sie in Europa kaum angewendet wird. Indikationen sind bestimmte chronische, langandauernde Erkrankungen, zum Beispiel Asthma.
Bei einer ähnlichen, aber weniger schmerzhaften Methode wird ein Moxakegel auf den Akupunkturpunkt platziert und entzündet. Wenn die Hälfte oder zwei Drittel abgebrannt sind und der Patient ein Brennen auf der Haut spürt, wird der Kegel entfernt und ein neuer Kegel platziert. Eine Brandblase sollte sich nicht bilden. Entsprechend wird auch keine Eiterung und Narbenbildung auftreten. Die Indikationen sind Asthma, chronische Diarrhö, Verdauungsstörungen. Die Anwendungsbreite ist größer als bei der Narben bildenden Moxibustion.