Magnetfeldtherapie: Verschlimmerung oft nur kurzfristig
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Eine Behandlung mit so vielfältigen, umfassenden therapeutischen Wirkungen, wie sie für Magnetfelder nachgewiesen wurden, weist natürlich auch eine Fülle von Heilanzeigen auf. Zum Teil wurden sie bereits in strengen naturwissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt, teils ergeben sie sich aus der praktischen Erfahrung. Dabei bietet die Magnetfeldtherapie auch noch den Vorzug, dass sie praktisch frei von unerwünschten Nebenwirkungen ist. Anfangs kann es zwar zur kurzzeitigen Verschlimmerung von Symptomen kommen, aber das ist nicht als Nebenwirkung, sondern als Zeichen der eintretenden Wirkung zu verstehen und kommt auch bei anderen Naturheilverfahren vor. Deshalb darf man die vorübergehende Verschlimme- rung nicht medikamentös unterdrücken, da sonst die Wirkung der Magnetfelder vermindert wird.
Nicht angezeigt ist die Magnetfeldtherapie naturgemäß bei allen Krankheiten, die nur chirurgisch behandelt werden können (dann aber ergänzend nach der Operation) und bei Trägern von Herzschrittmachern bzw. elektronischen Implantaten, da deren Funktionsweise gestört werden kann. Auch bei Geschlechtskrankheiten und ernsteren Infektionen kommt die Magnetfeldtherapie kaum in Frage. Während der Schwangerschaft ist sie nur ausnahmsweise nach fachlicher Verordnung erlaubt.
Auch über dem Herzen und am Kopf sind zu starke Magnetfelder nicht angezeigt. Als Allgemeinwirkung erzielt man durch Magnetfelder eine Vitalisierung von Körper, Geist und Seelenleben mit Anregung und Harmonisierung vieler Lebensfunktionen, insbesondere auch der Abwehrkräfte. Deshalb kann man auch an gesunden Tagen regelmäßig zur Vorsorge oder nach Krankheiten zur Abkürzung der Rekonvaleszenzzeit behandeln. Das Allgemeinbefinden und das Leistungsvermögen werden auf diese Weise umfassend gebessert. Vor allem Menschen, die sich z. B. infolge von Dauerstress oder Ernährungsfehlern nicht mehr recht gesund fühlen, aber auch noch nicht krank sind, sprechen darauf meist gut an und können schlimmere Folgen verhüten.