MenüMenü

Magnetfeldtherapie: Sinnvoll bei Rheuma

Die Erkenntnisse der heutigen Magnetfeldtherapie sind eindeutig. Die Behandlung wird mittlerweile nicht mehr als Außenseiterverfahren abqualifiziert, sondern auch von der Schulmedizin anerkannt, wenn auch noch viel zu wenig eingesetzt. In erster Linie wendet man die elektrisch erzeugten Magnetfelder inzwischen in der Chirurgie, der Rheumatologie und der Schmerztherapie an.

Zwischen Magnetfeldern und der Bioelektrizität im Organismus kommt es zu Wechselbeziehungen, wobei die bioelektrischen Ladungen dem Einfluss der Magnetfelder folgen; dadurch wird die Beweglichkeit von Elektronen und Ionen im Körper, die an zahlreichen Lebensfunktionen beteiligt sind, therapeutisch günstig beeinflusst.

Am besten eignen sich die Magnetfeldgeräte, die elektrisch ein pulsierendes Magnetfeld aufbauen. Seine Intensität und Frequenz kann nach individuellem Bedarf genau eingestellt werden, ein entscheidender Vorteil im Vergleich zu den statischen Dauermagneten. (Diese können sogar gefährlich sein, wenn sie permanent am Körper getragen werden).

Handliche kleine Geräte gibt es zur häuslichen Selbsthilfe, die nach fachlicher Verordnung erfolgt. In Praxen und Kliniken verwendet man größere und stärkere Apparate, zum Beispiel große Magnetfeldringe und -spulen. Die praktische Durchführung der Magnetfeldtherapie richtet sich nach der Art der verwendeten Hilfsmittel und den Symptomen.

Pulsierende elektrische Magnetfelder wendet man ein bis zweimal täglich für unterschiedlich lange Zeit an, insgesamt mindestens zwei bis drei Monate, bei Bedarf auch wesentlich länger. Die einzelne Anwendung darf nicht zu lang ausgedehnt werden, besser ist es, häufiger kürzer zu behandeln. Sonst kann es zu einer Art „Sättigungseffekt“ kommen, bei dem sich der Körper an die Magnetwirkung gewöhnt und nicht mehr zufriedenstellend darauf reagiert. Es bewährt sich gerade bei längerer Magnetfeldtherapie oft, wenn man nicht bei jeder Anwendung die gleiche Frequenz und Intensität einstellt, sondern diese variiert, damit es nicht zur „Gewöhnung“ kommt.

© FID Verlag GmbH, alle Rechte vorbehalten