Magnetfeldtherapie: Heilung durch pulsierende Felder
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Ein Magnet hilft bei vielerlei. Er hält die Büroklammern an ihrem Platz, sorgt im Schraubendreher dafür, dass die Schraube auf der Spitze sitzen bleibt, und hält die Einkaufszettel oder Rezepte an der Kühlschranktür fest. Aber wussten Sie, dass Magnete auch in der Medizin eine große Rolle spielen können?
Die Magnetfeldtherapie können Sie heute schon zur Linderung von Kopfschmerzen oder Schlafstörungen, zur Beschwerdefreiheit bei Wetterfühligkeit, zur Schmerzreduktion unter anderem bei rheumatischen Leiden oder zum günstigen Verlauf von Wundheilungen nutzen. Nebenwirkungen sind bisher trotz eingehender Studien keine bekannt.
Doch die therapeutische Wirkung ist nur das eine, in Zukunft wird sich die Magnetfeldtherapie bestimmt auch einen Platz in der individuell nötigen Gesundheitsvorsorge erobern: Magnetfeldtherapie kann auch zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems, zur Festigung des Knochenbaus, zur Entschlackung und zur Aktivierung des Stoffwechsels führen. Sie verlangsamt den Schlaf und unterstützt den Stressabbau; kurz, sie führt zu einer wesentlichen Steigerung der Vitalität.
Magnetfelder beeinflussen viele biologische Vorgänge
Der Planet, auf dem wir leben, stellt einen riesigen Magneten dar. Da sich der äußere Kern der Erde schneller als ihr Mantel um die Erdkruste dreht, entsteht wie bei einem Generator dauernd elektrischer Strom, der das Magnetfeld der Erde aufbaut. Es ist zwar relativ schwach, beeinflusst aber doch viele biologische Vorgänge. Manche Tiere, vor allem Zugvögel, verfügen sogar über ein Sinnesorgan für diesen Erdmagnetismus, das ihnen bei der räumlichen Orientierung hilft. Der Mensch spürt davon nichts, wird aber durch das Magnetfeld der Erde unmerklich ebenfalls beeinflusst.
Seit den sechziger Jahren weiß man, dass Knochen bei jedem Belastungswechsel Strom erzeugen. Nicht viel zwar, doch für eine Taschenlampenbirne würde es reichen. Heute gilt es als sicher, dass die selbst erzeugten Ströme wesentlich am Aufbau und der Gesunderhaltung der Knochen beteiligt sind. Der Strom steuert die Organisation und Aushärtung der Knochenzellen.