Magnetfeldtherapie: Das steckt dahinter
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Vorsicht vor windigen Geschäftemachern!
Armreifen aus dem Versandhandel und Matratzen, die bei Kaffeefahrten verkauft werden - das verbinden viele Menschen mit der Magnetfeldtherapie. Kann diese Methode wirklich wirken? Und, wenn ja, wie kann Sie Ihnen genau helfen? Ich nehme diese Therapie für Sie kritisch unter die Lupe.
Die Behandlung mit Magneten hat sich mittlerweile zu einem weiten Geschäftsfeld entwickelt. Leider haben das auch viele schwarze Schafe für sich entdeckt. Fallen Sie nicht darauf rein. Es ist unmöglich, mit der Magnetfeldtherapie schwere Krankheiten zu heilen. Egal ob es sich um Krebs, Diabetes oder Suchterkrankungen handelt - hier sind die Magnete falsch am Platz. Sie ziehen Ihnen nur das Geld aus der Tasche. Ein seriöser Therapeut wird Ihnen solche Versprechungen nicht machen.
Eine Magnetbehandlung gehört immer in die Hände eines Therapeuten
Ebenfalls kritisch sehe ich die Magnete, die zur Selbstbehandlung angeboten werden. Mittlerweile gibt es hier ein weites Feld - das Angebot reicht von Matratzenauflagen über Armbänder bis hin zu Einlegesohlen.
Meiner Meinung nach gehört eine Magnettherapie immer in die Handeines Therapeuten. Zudem soll eine solche Therapie nicht in eine Dauerbehandlung ausarten. Ihr Körper gewöhnt sich an die Magnete und reagiert nicht mehr auf die Behandlung. Daher sind Armbänder, Schuheinlagen, Pflaster oder Ähnliches generell ungeeignet - zudem können Sie die Stärke der Behandlung nicht selbst bestimmen.
Magnete haben im Sport nichts zu suchen
Wird Ihnen als Sportler eine Leistungssteigerung versprochen, wenn Sie magnetische Schuheinlagen tragen, sollten Sie laufen gehen - im wahrsten Sinne des Wortes. Schon 2002 haben Wissenschaftler der Universität in Arkansas nachgewiesen, dass diese Versprechen haltlos sind. Bei einigen Sportarten ließ die Leistung unter Magneteinfluss sogar nach. Zudem handelt es sich hier wieder um eine Daueranwendung, deren Stärke Sie nicht bestimmen können also nicht um eine wirkliche Magnetfeldtherapie.