Magnetfeldtherapie: Das sollten Sie wissen
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Das sollten Sie über die Magnetfeldtherapie wissen
- Produkte, die lediglich ein so genanntes statisches Magnetfeldaufweisen, haben keine gesundheitlichen Wirkungen. Dazu zählen etwa magnetische Armreifen, Schuheinlagen oder Matratzenauflagen.
- In einigen Studien haben sich dagegen pulsierende Signalfelder als wirksam erwiesen. Sie werden von speziellen Geräten erzeugt, die Sie in der Praxis Ihres Therapeuten anwenden können.
- Die Behandlungsdauer liegt zwischen 10 und 30 Minuten. Während dieser Zeit bewirkt das pulsierende Magnetfeld eine geringe, jedoch spürbare und angenehme Erwärmung der behandelten Stelle. Manchmal werden Sie auch ein leichtes Kribbeln bemerken.
- Normalerweise werden Serien von 6 bis 10 Sitzungen empfohlen. Die Kosten pro Sitzung liegen zwischen 25 und 60 €; sie werden von den Krankenkassen nicht übernommen.
- Nebenwirkungen müssen Sie nicht befürchten, allerdings sollten Sie auf eine Behandlung (sowohl mit statischen als auch mit pulsierenden Feldern) verzichten, wenn Sie einen Herzschrittmacher oder ein anderes elektronisches Gerät implantiert bekommen haben (z. B. eine Insulinpumpe). Dasselbe gilt, wenn Sie Pflaster tragen, die Wirkstoffe freisetzen (z. B. Hormone oder Schmerzmittel).
- Bevor Sie sich für ein Magnetfeld-Gerät zur Heimanwendung entscheiden, sollten Sie mindestens eine Behandlungsserie bei Ihrem Therapeuten beendet haben, um den Erfolg bewerten zu können. Die Geräte kosten zwischen 1.000 und 2.500 €; d. h., sie könnten sich schon nach 20 bis 30 Anwendungen (die Sie sonst beim Arzt bzw. Heilpraktiker bezahlen müssten) amortisiert haben.
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