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Tips zur Vorbeugung gegen Lymphödeme

So wird die manuelle Lymphdrainage durchgeführt:

Der Therapeut massiert die betroffene Region langsam und mit geringem Druck im Ein-Sekunden-Rhythmus. Jeder Griff besteht aus einer Schubphase, die die Lymphe in Abflußrichtung verschiebt, und einer Entspannungsphase.

Durch eine sanfte Verschiebung der Oberhaut gegen die Unterhaut werden die gesunden Lymphgefäße angeregt, zusätzliche Flüssigkeit aus der Stauung aufzunehmen.

Im Bereich des Ödems massiert der Therapeut so, daß die gestaute Lymphe in benachbarte Körperregionen abfließen kann.

Die manuelle Lymphdrainage basiert auf vier Grundgriffen:dem sogenannten stehenden Kreis, dem Pumpgriff, dem Schöpfgriff und dem Drehgriff.

Sämtliche Griffe sind schmerzfrei. Der Therapeut orientiert sich dabei am Verlauf des Lymphsystems. Als Patient brauchen Sie die einzelnen Griffe nicht zu unterscheiden, da Sie sie zu Hause nicht selbst anwenden können.

Im ersten Behandlungsabschnitt, der Entstauungsphase, muß die Lymphdrainage täglich durchgeführt werden.

Nach einer Operation können Sie der Ödembildung auch selbst vorbeugen:

  • Lagern Sie den operierten Körperteil hoch, so oft es möglich ist.
  • Belasten Sie betroffene Gliedmaßen nicht übermäßig (etwa durch Tragen schwerer Einkaufstaschen oder beim Beinödem durch zu intensives Treppensteigen).
  • Tragen Sie keine einengende Kleidung.
  • Bauen Sie Übergewicht ab.
  • Heiße Bäder sind ungünstig.
  • Treiben Sie keinen Sport mit starken Schwung- und Schleuderbewegungen. Schwimmen ist dagegen günstig
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