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Schmerzlinderung durch Akupunktur und Triggerpunkt-Therapie

Seit mehr als 3.000 Jahren behandelt man in China Krankheiten und Schmerzen mit Akupunktur. Hierbei werden an speziellen Punkten des Körpers dünne Nadeln gesetzt. Diese können durch Strom oder andere Maßnahmen stimuliert werden.

Die myofasziale Triggerpunkt-Therapie nahm ihre Anfänge in den USA zwischen 1900 und 1950. Dazu gehören Injektionen, manuelle Drucktechniken, Stimulation durch Strom (Reizstrom) sowie andere Techniken an bestimmten ,,Trigger-Punkten“ (lokal begrenzte Verhärtungen in der skelettalen Muskulatur). Damit sollte eine Entspannung von Muskeln und Bindegewebe und eine Schmerzlinderung bewirkt werden. Was haben diese beiden Therapien gemeinsam? Viel, wie sich jetzt herausstellt. Erst vor wenigen Monaten veröffentlichte die Mayo Clinic zu diesem Thema in der Ausgabe der amerikanischen Medizinfachzeitschrift The Journal of Alternative and Complementary Medicine (Journal für alternative und ergänzende Medizin) eine Studie.

Das Ergebnis: Zwischen den Trigger-Punkten und den klassisch verwendeten Akupunktur-Punkten gibt es eine 90%ige Übereinstimmung. Zudem werden mehr als 95% der entsprechenden Punkte für die gleichen Schmerzen angesteuert. Die Studie besagt, dass, trotz voneinander unabhängiger Entwicklung sowohl die Akupunktur als auch die Trigger-Punkt-Therapie ähnliche, aber eigene Methoden zur Schmerzlinderung entwickelt haben.

Für welche der beiden Therapien zur Schmerzlinderung Sie sich auch entscheiden, so ist es gut zu wissen, dass beide Formen im medizinischen Sinn beträchtliche Gemeinsamkeiten aufweisen. Bei beiden Therapien handelt es sich um Methoden der Schmerzlinderung, die sich in den Kulturen über Jahrtausende entwickelt haben. Bis in unser heutiges modernes Zeitalter werden beide Methoden als sanfte und oft wirksame Heilmethoden eingesetzt. Sie können allein oder in Verbindung mit einer medikamentös durchgeführten Schmerztherapie eingesetzt werden.

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