Akupunktur: Wirksamkeit wissenschaftlich erwiesen
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GNL5356
Wissenschaftliche Untersuchungen, überwiegend an Tieren, bestätigten, daß Akupunktur einzelne Organe direkt beeinflußt. Sie kann die Größe von Drüsen (zum Beispiel Schilddrüse, Nebenniere) verändern und die Ausschüttung von Hormonen beeinflussen (zum Beispiel von Streßhormonen). Damit kann sie in die komplexen hormonellen Wechselwirkungen eingreifen – in fachkundiger Hand zum Segen der Behandelten.
Von einigen Ausnahmen abgesehen, eignet sich die Akupunktur für fast alle Krankheiten. Insbesondere ist es bei Schmerzsyndromen und chronischen Erkrankungen einen Versuch wert, sich dieser Behandlung zu unterziehen. Das ist auch offiziell anerkannt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt diese Methode bei über vierzig Krankheitsbildern.
Sehr gut sprechen sogenannte funktionelle Störungen auf Akupunktur an, also Beschwerden, für die eine organische Ursache nicht gefunden werden kann – zum Beispiel Magen-Darm-Beschwerden oder Schwindel unklarer Ursache. Aber auch manche Raucherinnen sind auf diese Weise ihre Abhängigkeit losgeworden.
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