Akupunktur: Akupunktur und traditionelle chinesische Medizin
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In der chinesischen Medizin geht man davon aus, dass jeder Mensch über Lebensenergie, das so genannte Qi, verfügt. Qi fließt über bestimmte Bahnen im Körper: die Meridiane. Sie verbinden die einzelnen Organe mit einander und versorgen sie mit Qi. Qi fließt dann ausgewogen, wenn die beiden Grundkräfte Yin und Yang in gleichem Maße vorhanden sind. Besteht ein Ungleichgewicht zwischen Yin und Yang. Wenn eine der beiden Kräfte zu gering vorhanden ist, wird das als Leere-Krankheit bezeichnet. Hierunter fallen
- Frieren,
- Hypotonie (niedriger Blutdruck),
- Osteoporose oder
- Mattigkeit.
Ist eine der beiden Kräfte überherrschend, dann spricht man in der chinesischen Medizin von einer Fülle-Krankheit. Fülle-Krankheiten sind
- Unruhe,
- Hitzewallungen,
- Kopfschmerzen,
- Hypertonie (hoher Blutdruck) oder
- Aggressionen.
Ausgelöst werden diese Ungleichgewichte nach chinesischer Ansicht unter anderem durch Stress, Trauer oder Ärger. Die Akupunktur soll das gestörte Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wieder herstellen, so dass Qi ungestört fließen kann. Dies geschieht über die Anregung von Akupunkturpunkten. Im Laufe der Zeit haben chinesische Ärzte 1.011 Akupunkturpunkte entdeckt, die alle auf den Meridianen liegen und die den Fluss des Qi beeinflussen, wenn sie angeregt werden.
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