Akupunktur: Ablehnung durch Schulmedizin
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Lange war es ein Rätsel, warum die Akupunktur, also das Stimulieren verschiedener Punkte mit Nadeln, überhaupt funktioniert. Und genauso lange weigerte sich die Schulmedizin, die Nadelstiche als helfende Behandlungsmethode bei Krankheiten anzuerkennen. Unterstützt wurde diese Haltung dadurch, dass es kaum möglich schien, die Wirksamkeit der Akupunktur nachzuweisen. Normalerweise geschieht der Beweis der Wirksamkeit durch eine Studie, bei der die eine Hälfte der Teilnehmer behandelt wird und die andere Hälfte nur eine Scheinbehandlung erhält. Bei Akupunktur-Studien gab es nur 2 Möglichkeiten für eine Scheinbehandlung:
– Es wurden Punkte gestochen, die nicht als Akupunkturpunkte überliefert sind, oder
– die Nadeln wurden nur aufgesetzt, ohne dass wirklich gestochen wurde.
Aber beide Untersuchungsarten haben ihre Fehler. Es kann durchaus sein, dass es Punkte auf dem Körper gibt, die zwar keine „klassischen" Akupunkturpunkte sind, aber trotzdem eine Reaktion auslösen. Und auch bei noch so vorsichtigem Aufsetzen der Nadeln auf reale Akupunkturpunkte kann es zu einer Reaktion durch den Druck kommen, der auf die Haut ausgeübt wird.
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