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Akupunktur

Aus China kam eine Heilmethode zu uns, die wie Zauberei anmutet. Doch sind ihre Erfolge inzwischen wissenschaftlich belegt. Die Akupunktur findet nun auch bei uns Anwendung, vor allem gegen chronische Krankheiten und Schmerzen.

Qi – die Lebensenergie

Das Heilsystem der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gründet auf der Lehre von der alles durchdringenden Lebensenergie Qi (auch Chi). Diese Energie durchströmt den Körper und von dem ungestörten Fluss hängt die Gesundheit ab. Die Akupunktur (Stechen bestimmter Punkte = Akus) gibt der Traditionellen Chinesischen Medizin eine Möglichkeit, den gestörten Fluss der Lebensenergie Qi günstig zu beeinflussen. Den Fluss des Qi bestimmt nach der altchinesischen Lehre das Wechselspiel zweier entgegengesetzter, aber sich ergänzender und sich durchdringender Grundkräfte – Yin und Yang. Yin enthält den Samen des Yang, Yang enthält den Samen des Yin. Nur wenn Yin und Yang im fließenden Gleichgewicht sind, strömt Qi ungehindert und ausgewogen.

Yin verkörpert das Dunkle, Kalte, die Ruhe, den Mond, die Erde, die Weiblichkeit, das Nährende. Yang steht für das Helle, die Sonne, die Wärme, Männlichkeit und Aktivität. Dem Yin-Yang-Prinzip ordnet die Traditionelle Chinesische Medizin die Organe zu: Lunge, Milz, Herz, Nieren und Leber sind als Füllorgane Yin. Magen, Gallenblase, Dünndarm, Dickdarm und Harnblase sind als Hohlorgane Yang. Yin (das „Schattige“) und Yang (das „Helle“), die beiden alles durchwirkenden Kräfte, sind nicht zwei unvereinbare Gegensätze. In jedem Yin ist Yang, in jedem Yang ist Yin.

Störungen im Fluss des Qi

Hat eine der beiden Grundkräfte ein starkes Übergewicht oder besteht ein Mangel an einer der beiden Kräfte, ist der Energiefluss des Qi gestört. Das äußert sich zunächst in Missbefinden, funktionellen Beschwerden und nachfolgend in Erkrankungen.

Zu den wichtigsten Auslösern eines Ungleichgewichts zählen ein starker Wind, große Kälte, Hitze, Stress, Ärger, Angst, Trauer oder Fehler in der Ernährung.

Was erwartet Sie bei einer Akupunktur?

Während der Akupunktur liegen Sie in der Regel möglichst entspannt auf dem Rücken. Die verwendeten Nadeln bestehen aus Edelstahl, gewöhnlich unter einen halben Millimeter dick und ein bis fünf Zentimeter lang. Der Therapeut sticht die Nadel schnell in die Haut und führt sie so tief ein, bis Sie das De Qi verspüren. Die Nadeln verbleiben 20 Minuten. In dieser Zeit sollten Sie sich nicht bewegen.

Bei der Behandlung versucht der Akupunkteur, weitgehend schmerzfrei zu arbeiten. Sie ertragen vermutlich weniger Schmerzen als bei einer Blutentnahme. Bei besonders empfindlichen Patienten setzt man statt der klassischen Nadelung Laser-Reize mit vergleichbaren Ergebnisse ein.

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