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Akupressur bei Migräne

Mit Akupressur können Sie die Spannungsverhältnisse in Ihrem Körper ausgleichen. Deshalb finden Sie die Punkte entweder auf der Mittellinie des Kopfes, oder Sie akupressieren immer beidseitig. Diese Gleichseitigkeit bringt Qi – nach der Auffassung der Chinesen die Lebensenergie – zum Fließen.

1) Klopfen Sie mit den Fingerkuppen leicht den Mittelscheitel ab, in der Richtung, in der der Schmerz zieht: vom Nacken zum Haaransatz oder umgekehrt.

2) Die Linie von den Augenwinkeln zum oberen Rand der Ohren klopfen Sie leicht gleichzeitig auf beiden Seiten mit den vier Fingerkuppen jeder Hand ab.

3) Links und rechts der Halswirbelsäule akupressieren Sie kreisend mit mittelstarkem Druck vom Haaransatz nach unten.

4) Fassen Sie mit Daumen und Zeigefinger (Daumen liegt oben) das weiche Muskelgewebe zwischen Daumen und Zeigefinger der anderen Hand und tasten Sie sich zum Knochen vor. Vor dem Knochen drücken Sie Daumen und Zeigefinger fest zusammen. Zuerst die Hand der Seite, auf der die Migräne sitzt. 10 x während des Anfalls, nach einer halben Stunde wiederholen.

5) Umfassen Sie den Unterarm von der Innenseite her kommend so, dass der Zeigefinger die Ellenbogenspitze gerade noch fühlt. Den Punkt, auf dem der Ringfinger liegt, müssen Sie so fest wie möglich drücken. Vorsicht: Er schmerzt. Schieben Sie die Haut 10 Sekunden hin und her.

Wenn Sie regelmäßig auch an den schmerzfreien Tagen diese Punkte 3 x täglich akupressieren, haben Sie beste Chancen, dass Ihre Migräneanfälle allmählich leichter und seltener werden und am Ende womöglich ganz ausbleiben.

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