Pflegen Sie Zähne und Zahnfleisch mit Heilpflanzen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Zahnpflege
vom 2. Juni 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
bei Mundgeruch, Zahnfleischbluten, Entzündungen oder kleinen Verletzungen des Zahnfleischs braucht man häufig zusätzlich zum normalen Zähneputzen eine Heilpflege. Hier kann Ihnen die Natur helfen.
Eine besondere Kräuterkombination stärkt das Zahnfleisch ganz natürlich. Das sind ihre Bestandteile:
- Salbei war bereits im Altertum bekannt und wurde von Mönchen über die Alpen nach Deutschland gebracht. Es handelt sich dabei um den sogenannten Heilsalbei. Durch seinen hohen Anteil an ätherischen Ölen und Gerbstoffen hat er eine hohe antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkung.
- Eykalyptus gehört zu den Myrtengewächsen und ist hauptsächlich in Australien heimisch. Die wirksamen Inhaltstoffe des Eukalyptusöls fördern die Durchblutung und sind ebenfalls antimikrobiell.
- Pfefferminze sorgt für frischen Atem, hilft bei Entzündungen und ist schmerzstillend und antimikrobiell wirksam.
- Zimt gilt als das älteste Gewürz und wurde schon vor 3.000 Jahren verwendet. Zimtöl wirkt antibakteriell und gegen schädliche Pilze.
- Die Blütenknospen des Gewürznelkenbaums enthalten ätherische Öle, die eine leicht betäubende, schmerzlindernde und ebenfalls antimikrobielle Wirkung haben.
- Fenchel enthält ätherische Öle, die gegen Bakterien wirkungsvoll sind.
- Anis wurde schon von Ägyptern, Römern, Griechen und Arabern als Gewürz- und Heilpflanze genutzt. Das enthaltene ätherische Öl kann Schmerzen lindern und Bakterien abtöten.
Eine Mundspülung aus diesen heilenden Zutaten erhalten Sie zum Beispiel unter dem Namen Salviathymol N in der Apotheke. Sie reduziert Bakterien und Pilze, bekämpft schmerzhafte Entzündungen und hemmt unangenehmen Mundgeruch.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider