Pflanzenkraft für Ihre grauen Zellen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 18. Mai 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Pflanzen, Kräuter und Gewürze können eine höchst positive Auswirkung auf Ihre Gehirnleistung haben. Vor allem in die Heilkraft von Ginkgo wird viel Hoffnung gesetzt. Die Wissenschaft scheint das zu bestätigen. Extrakte aus den Blättern des asiatischen Tempelbaums - des ältesten Baums der Erde" - verbessern den Stoffwechsel in Ihrem Gehirn, verringern die altersbedingte Abnahme von Neurotransmittern. Sie machen Ihre Gehirnzellen widerstandsfähiger gegen Sauerstoffmangel und fördern die Fließeigenschaften des Blutes. Die Gehirnleistung wird dadurch nachweislich gebessert, heißt es. Im Wesentlichen enthält Ginkgo die sekundären Pflanzenstoffe Flavonoide und Terpenoide.
Die Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes hat für Ginkgo-Spezialextrakte unter anderem folgende Anwendungsgebiete anerkannt:
- zur symptomatischen Behandlung von hirnorganisch bedingten Leistungsstörungen im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzepts bei dementiellen Syndromen mit Syndromen mit folgender Leitsymptomatik: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, depressiven Verstimmungen, Schwindel, Ohrensausen sowie Kopfschmerzen.
Doch Gingko kann immer nur eine unterstützende Massnahme sein: Wenn Sie Ihr Gehirn nicht genügend trainieren, mit Sauerstoff und Gehirnfutter versorgen, nützt Ihnen auch der Extrakt des uralten Überlebenskünstlers nichts.
Ginseng gilt ebenfalls als anregendes Mittel für das Gehirn. Es soll die Konzentration verbessern und die Merkfähigkeit steigern. Darüber hinaus werden ihm positive Wirkungen auf die Feinmotorik nachgesagt. Immer wieder genannt wird in diesem Zusammenhang auch Knoblauch, da Zwiebelgewächse nachweislich die Durchblutung verbessern. Durch diesen günstigen Einfluß wird auch das Gehirn besser mit Nährstoffen und mit Sauerstoff versorgt. Desgleichen soll grüner Tee die Gefäße des Gehirns auf Trab halten. Große Stücke auf die günstigen Auswirkungen von Hafer und Grünkern auf Gehirnleistungen und die gute Laune schwor schon die Heilige Hildegard von Bingen. Heute ist bekannt, dass die Mischung der Inhaltsstoffe für das Gehirn optimal sind - Hafer enthält unter anderem B-Vitamine, Magnesium, Cholin und eine Menge wichtiger Amino-Säuren.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Martin Stähle (18.05. 2010 08:40 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider Das stimmt - insbesondere der rote Ginko ist sehr effizient was das Gehirn betrifft. Es gibt da aber noch eine bekanntere Pflanze die schon von Hildegard von Bingen empfohlen wurde. Die chinesische Petersilie bekannt unter dem Namen Koriander. Schmeckt frisch leider nicht jedem. Hat so einen seifigen Geschmack. Aber versteckt im Salat in geringen Mengen ist er ok. Aber vorsicht - wer unter Schwermetallbelastung leidet sollte besser die Finger davon lassen, da Koriander die Hirnschranke komplett unterwandert und Schwermetalle mobilisiert - genauso auch in allen anderen Nervenbahnen. Wenn man aber sowieso Ausleitet kann man damit ein wenig nachhelfen - da empfielt es sich allerdings die konzentrierten Tropfen einzunehmen. Gruß Martin
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