Zwiebel: Zubereitung und Anwendung
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Zwiebelsaft gegen nervöse Zustände
Zwiebelsaft mindert Appetitlosigkeit und regt die Verdauung an. Er hilft bei Heiserkeit, Erkältungen, Husten und Nervosität. Zwiebelsaft und Zwiebeltee helfen bei Entzündungen.
Zerkleinern Sie eine Zwiebel mit dem Pürierstab oder der Messermühle, geben Sie den Brei in ein sauberes Küchen- oder Mulltuch. Drücken Sie den Saft in ein Glas, füllen Sie mit Wasser auf und geben etwas Honig für den Geschmack hinzu. Sie können auch den reinen Zwiebelsaft zu sich nehmen.
Zwiebelsaft gibt es fertig im Reformhaus zu kaufen. Er hat darmreinigende Wirkung, kann aber auch Kur mäßig zur Vorbeugung gegen Arteriosklerose eingenommen werden. Darüber hinaus gibt es in Apotheke und Reformhaus Zwiebelölkapseln zu kaufen.
Zwiebelwickel und -umschläge bei Ohrenweh
Für äußerliche Anwendungen – etwa gegen einen entzündlichen Hautausschlag – eignen sich Wickel, Umschläge und Auflagen mit Zwiebelsud. Insektenstiche werden mit einer frisch aufgeschnittenen Zwiebel abgerieben.
Traditionell werden die Wickel auch gegen Ohrenschmerzen eingesetzt. Schneiden Sie Zwiebeln sehr klein und geben Sie sie in ein Mull- oder ein frisches Taschentuch. Legen Sie dies direkt auf das schmerzende Ohr. Darüber geben Sie ein warmes Tuch, einen Schal oder eine mäßig warme Wärmflasche.
Zwiebelsalbe löst die Erkältung
Eine selbsthergestellte Salbe löst bei Erkältungen den Schleim, lindert Husten und verbessert die Nasenatmung.
Lassen Sie 150 Gramm Schweineschmalz langsam in einer Kasserolle zerfließen. Geben Sie ein bis zwei gehackte Zwiebeln hinzu. Das Fett sollte von ihnen aufgesogen werden. Lassen Sie die Mischung zehn Minuten leise köcheln, dann kurz abkühlen und durch ein Sieb passieren. Diese Masse wird gleichmäßig auf ein Leintuch gestrichen und für etwa eine Stunde aufgelegt. Wickeln Sie es dafür um Brust und Rücken oder geben Sie jeweils ein Tuch auf die Brust und eines auf den Rücken.