Zwiebel: Allgemeines
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Schon die alten Ägypter, Griechen und Römer priesen die „Jungfer mit den sieben Häutchen“ als Wunderheilmittel. Die Zwiebel (Allium cepa) galt ihnen als Aphrodisiakum und Arznei. Auch unsere Vorfahren wussten die Heilkraft der Zwiebel zu schätzen.
Die Zwiebel – eine unserer beliebtesten Würzpflanzen aus der Küche – wurde durch die Römer nach Europa gebracht. Zuvor war sie lange auch in Indien, China und dem Vorderen Orient für ihre heilende Wirkung bekannt.
Heute haben es die Lauchgewächse – Zwiebel, Knoblauch und Porree – zu einem großen Ruhm als Lebensverlän-gerer gebracht. Denn ihre Schutzwirkung auf die Gefäße ist mittlerweile unumstritten. In der Volksmedizin gilt sie als schleimlösend, immunstärkend und verdauungsfördernd. Auch als Wurmmittel ist die Zwiebel bekannt.
Die Zwiebel enthält etwa zwölf verschiedene Substanzen mit ähnlichen Wirkungen wie Antibiotika. Sie können Krankheitserreger abtöten und Entzündungen auf Haut und Schleimhäuten lindern. Vor allem der Zwiebelwirkstoff Allicin hat eine solche Durchschlagskraft. Er entfaltet aber auch eine Schutzwirkung in den Gefäßen. Darüber hinaus senkt er den Blutdruck, verbessert die Durchblutung und beugt auf diese Weise Herz-und Kreislauferkrankungen vor.
Es gibt keine Gegenanzeigen für den Verzehr oder die Verwendung von Zwiebeln. Allerdings kann der Genuss roher Zwiebeln Blähungen hervorrufen. Überdies wird bisweilen der Mundgeruch als unangenehm empfunden. Am besten verwenden Sie große, saftige Zwiebeln aus dem Bio-Anbau, wie sie jetzt im Sommer ganz frisch auf dem Markt sind.
Diese Wirkungen der Zwiebel gelten als wissenschaftlich belegt: Desinfizieren die Blutfettwerte senken den Blutdruck senken Entzündungen hemmen die Fließfähigkeit des Blutes verbessern
Inhaltsstoffe:
- Allicin
- ätherische Öle
- Mineralien wie Eisen und Zink
- Vitamine wie Fol-säure und Vitamin C
- Flavonoide