Weißdorn: Eine Heilpflanze nicht nur für Frauen
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Der dekorative Weißdorn (Crataegus oxyacantha L.), gehört zu den Heilpflanzen, die sich seit Jahrhunderten und auch noch heute der medizinischen Wertschätzung erfreuen können.
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Der Strauch gedeiht auf jedem Boden und kann bis zu 5 m hoch werden. Er bildet ein undurchdringliches Geflecht von Zweigen mit hellgrauer Rinde und kleinen, ausgezackten, leuchtend grünen Blättern. Seine Blüten mit dem etwas penetranten Geruch sind aus weißen, manchmal leicht rosa gefärbten Blumenblättern zusammengesetzt. Sie werden kurz vor der Hochblüte von April bis Juni gepflückt, die kleinen roten oder orangefarbenen Beeren werden im Herbst geerntet. Die Blüten und Blätter wirken entspannend, die Beeren adstringierend (zusammenziehend).
Was insbesondere Frauen interessiert
Blätter und Blüten entspannen den Verdauungstrakt, beschleunigen die Verdauung und lindern Blähungen. Ihre harntreibende Wirkung hilft gegen Flüssigkeitsansammlungen (bei manchen Frauen eine Folge von Östrogengaben) und schweren Beinen. Auch gegen Nachtschweiß in den Wechseljahren hat sich Weißdorn-Tee bewährt. Ein Absud der Beeren ist ein altes Hausmittel für Vaginalspülungen bei Ausfluss (wenn dieser nicht nach einer Woche Spülungen besser wird, sollten Sie zum Arzt gehen.)