Weihrauch: Auf Rezept
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Für eine Zulassung als Medikament in Deutschland reichen die bisherigen Erfahrungen mit Weihrauchextrakt allerdings noch nicht aus. Nach aktuellem Kenntnisstand spricht aber nichts dagegen, bei Arthritis oder den genannten anderen entzündlichen Erkrankungen Weihrauch einzunehmen. Gerade wenn Ihnen die üblichen Medikamente nicht helfen oder Sie diese schlecht vertragen, bietet das Harz eine gute Alternative, denn außer leichter Übelkeit wurden bislang keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beobachtet. Den Extrakt können Sie auch zusätzlich zu schulmedizinischen Mitteln anwenden.
Da Sie Weihrauchpräparate in deutschen Apotheken nur auf Rezept erhalten, lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt ein Privatrezept geben und fragen Sie dann Ihre Krankenkasse, ob sie die Kosten übernimmt. Manche Weihrauchmittel werden als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Damit umgehen die Hersteller das Zulassungsverfahren zum Medikament. Professor Ammon rät allerdings zur Vorsicht: „Sie sind als solche wissenschaftlich nicht untersucht, auch besteht Unklarheit über deren pharmazeutische Qualität.“